In der Vorwoche erstmals Austro-Stromhilfe für Deutschland
Die Stromhilfe zwischen Österreich und Deutschland ist in der Vorwoche erstmals in Anspruch genommen worden. Sowohl EVN als auch Verbund haben an zwei Tagen der Vorwoche geliefert, hieß es von beiden Unternehmen.
Die beiden österreichischen Versorger haben angesichts des deutschen Atomausstiegs mit der Bundesnetzagentur eine Vereinbarung zur Bereithaltung von thermischen Reservekapazitäten abgeschlossen.
Die EVN hat dabei 785 MW angeboten, der Verbund 150 MW. Die EVN stellt als Reserve 450 MW aus dem Block Theiß Kombi Erdgas sowie weitere 335 MW aus Theiß und Korneuburg (je ein Block Erdgas) zur Verfügung.
Nicht zustande gekommen ist eine Vereinbarung mit der Wien Energie für 140 Megawatt (MW).
Rund 300 MW Kapazitäten in Anspruch genommen
Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche wurden nun erstmals fallweise Kapazitäten in Anspruch genommen. Bei der EVN waren es 150 MW aus Korneuburg und ein weiterer Teil aus Theiß. Beim Verbund waren es zwischen 60 und 150 MW aus Neudorf-Werndorf.
(APA)
1 Kommentar
Unglaublich!
Unglaublich, ein gemeinsamer Binnenmarkt, es wurde Strom über die Grenze transportiert, wie konnte das nur passieren? Achso, "die Deutschen" haben den Strom gebraucht, weil sie ihren Windstrom aus dem Norden nach Italien und Österreich verkauft hatten und es so billiger war(siehe Spiegel Online)... wieso steht das nicht im Artikel?
Von Gast: Gast: Fred am 05.01.2012 um 21:40
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