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Dialog-backdrop Marketmail: Voest und Banken marschieren voranStärker werdender Optimismus in Sachen Griechenland und die anhaltend hohe Liquidität der Märkte schmieren heute die Geschäfte an den Börsen. Der Wiener Leitindex kann seine Aufschläge bis zu Mittag halten. Der ATX kam vom Vormittagshoch bei 2207 Punkten zwar wieder zurück und rutschte unter die Marke von 2200 Zähler, ein Mittagsstand von 2.192,48 Punkten bedeutete aber weiter in Plus von 0,97 Prozent. Bei durchschnittlichen Umsätzen bewegte sich der ATX damit im Gleichklang mit den europäischen Leitindizes. Der DAX meldete ein Mittagsplus von 0,82 Prozent und orientiert sich mit mehr als 6800 Punkten weiter in Richtung Jahreshoch. Auch FTSE und CAC legten 0,33 bzw. 0,99 Prozent zu. Die Anleger werden weiter risikofreudiger und trieben Europa weit vor allem Bankentitel nach oben. Die EZB und nationale Zentralbanken wollen ihre griechischen Staatsanleihen in neue griechische Schuldentitel umtauschen und am Montag soll das 130 Milliarden Euro umfassende neue Hilfspaket für Griechenland endgültig auf den Weg gebracht werden. Davon profitierten im Vormittagsverlauf auch die heimischen Bankentitel. Raiffeisen kletterten um 3,84 Prozent nach oben auf 26,25 Euro. Die Aktien der Erste Group legten um 1,86 Prozent auf 18,65 Euro zu. Auch das europäische Umfeld präsentierte sich stark, der BE Banks-Index legte 1,30 Prozent zu, der RBI-Titel gehörte zu Mittag zu den Top-Performern. Neben den Banken sorgten auch weitere schwere Titel für Auftrieb beim ATX. Voestalpine verteuerten sich um 2,86 Prozent auf 27,12 Euro. Damit führten die Linzer zu Mittag auich den BE Steel Index an, der rund ein Prozent zulegte. Weniger gut lief es für die Telekom Austria und die Post-Aktie. Telekom Austria meldete ein kleines Minus von 0,28 Prozent auf 8,69 Euro, der Post-Wert verlor 0,49 Prozent auf 24,28 Euro. Gegen 13.00 Uhr melden die europäischen Leitbörsen ein stabiles Plus, der ATX kann wieder leicht zulegen und kämpft um die 2200er-Linie. Im Nachmittagsverlauf könnten weitere positive Konjunkturdaten aus den USA für Auftrieb sorgen, gerechnet wird mit Plus bei den Frühindikatoren von 0,5 Prozent für den Jänner. Die Futures auf Dow Jones und Nasdaq pendeln vorerst noch um die Nulllinie. mehr Börse Wien…
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