von Leo Himmelbauer | 22.02.2012 | 08:26
Rosenbauer platzt aus allen Nähten - Gewinn gesunken
Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat nach vorläufigen Zahlen im Vorjahr weniger verdient. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Leasingkräfte werden benötigt.
Rosenbauer hat nach vorläufigen Zahlen im Vorjahr 541 Millionen € umgesetzt, neun Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das EBIT fiel gegenüber dem Rekordwert aus 2010 um 17 Prozent auf 41,4 Millionen €, der Vorsteuergewinn ging um 18 Prozent auf 40,3 Millionen € zurück. Allerdings: Der Auftragseingang erhöhte sich um 66 Prozent auf 827 Millionen €, der Auftragsstand zum Jahresende um 73 Prozent auf den Rekordwert von 682 Millionen €. Ein Hauptteil dieses Zuwachses ist auf den grössten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte zurückzuführen. Er kam aus Saudi-Arabien und sichert die Basisauslastung bis ins Jahr 2014.
Die hohe Auftragsstückzahl an Löschfahrzeugen in den nächsten beiden Jahren erfordert zusätzliche Montageflächen, die über die Anmietung einer in der Nähe des Standortes Leonding gelegenen Fertigungshalle geschaffen werden. Der damit zusammenhängende zusätzliche Personalbedarf wird über eigenes und über Leasingpersonal abgedeckt, teilte Rosenbauer am Mittwoch mit. Dadurch würde das Investitionsvolumen des Konzerns deutlich über dem Wert der Vorjahre liegen, es sei vor allem vom weiteren Kapazitätsausbau an den Standorten in Österreich geprägt. Auch am US-Standort Wyoming müssen zusätzliche Fertigungsflächen angemietet werden.
Der Konzern will bis 2015 im Fahrzeug-, Ausrüstungs- und Servicebereich organisch wachsen.
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