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Rumäniens Präsident streut der Erste Bank Rosen

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von APA/semp | 28.01.2012 | 07:03

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Rumäniens Präsident streut der Erste Bank Rosen

Banken. Die Zusicherung des Erste-Chefs Andreas Treichl, das Rumänien-Geschäft weiterzuführen erfreut Präsiudent Basescu.

Bukarest. "Ich habe die magischen Worte gehört", sagte der rumänische Staatschef Traian Basescu hat am Freitag nach einem Treffen mit dem Erste-Bank-Chef Andreas Treichl in Bukarest erfreut.

Basescu hatte Treichl zu einem Gespräch über die langfristigeren Vorhaben der Erste-Bank in Rumänien eingeladen. Treichl versicherte dabei, dass Rumänien für die Erste Bank weiterhin "ein sehr wichtiger Markt ist", auf dem man weiterhin "voll engagiert" sei. "Wir sind völlig überzeugt, weiterzumachen", sagte Treichl und erklärte, dass die Erste-Bank ihre Investitionen in Rumänien deutlich angehoben habe und dazu auch weiterhin bereit sei.

Gute Botschaft

Dies wertete Basescu als "exzellente Botschaft", zumal auch Raiffeisen-Chef Steven van Groningen bei einem Treffen am Vortag ähnliche Strategien bestätigt hatte. Laut einer Pressemitteilung der Präsidentschaft hatte van Groningen erklärt, dass die Auswirkung des von der österreichischen Nationalbank empfohlenen Finanzierungsstopps für osteuropäische Töchter österreichischer Banken in Rumänien minimal bleiben werde.

Im November 2011 hatte die österreichische Notenbank im Rahmen eines Pakets "zur Stärkung der Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle" österreichischen Banken in Osteuropa nahegelegt, sich 2012 vorwiegend aus lokalen Einlagen zu finanzieren und maximal 110 Euro auf 100 Euro Einlagen zu vergeben.

Riesige Profite

Präsident Basescu hatte daraufhin zu bedenken gegeben, dass österreichische Banken in Rumänien "riesige Profite" erzielt hätten, dass ein Finanzierungsstopp mitten in der Krise "mangelndes Fairplay" bedeute, und dass er hoffe, dass die neueren EU-Mitglieder nicht für die "Habgier" der Banken aufkommen werden müssten.

Drei österreichische Großbanken sind am rumänischen Markt beteiligt - die Erste Group mit der größten rumänischen Bank, Banca Comerciala Romana, die laut der Internetplattform "DailyBusiness.ro" Mitte 2011 auf einen Marktanteil von 20,7 Prozent kam, die Raiffeisenbank mit einem Marktanteil von 6,5 Prozent und die Unicredit Bank Austria, die durchihre Tochter Unicredit Tiriac 5,8 Prozent des Marktes innehat.

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1 Kommentar

ausnahmsweise

ein kluger Politiker (neben Cameron), und der ist in Rumänien.

Von Gast: Gast: gh am 29.01.2012 um 11:09

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