von Leo Himmelbauer | 08.02.2010 | 15:19
Strabag bei Milliarden-Projekt in Abu Dhabi gut im Rennen
Brasilianer, Chinesen - und die Strabag: Nur noch drei Konsortien bieten für ein Autobahnprojekt in Abu Dhabi. Es geht um rund 2,7 Milliarden Dollar.
Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner
Die Mafraq-Ghweifat-Autoahn ist die einzige Verbindung zwischen Abu Dhabi und Saudiarabien. Der dringend erforderliche Ausbau steht an - und nicht nur das: Wer baut, soll die Autobahn die nächsten 25 Jahre betreiben. Das Gesamtvolumen des Projekts wird auf 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.
Wie das Verkehrsministerium von Abu Dhabi meldete, haben drei Konsortien ein Angebot abgeben, zwei weniger, als noch vor einem Jahr im Rennen waren, nachdem schon vier Konsortien ausgeschieden worden waren. Nicht mehr dabei sind nun Gruppierungen rund um die italienische Autostrade und die französische Bouygues.
Noch immer dabei ist hingegen Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner. Er tritt in der "Mafraq Motorway Group" gemeinsam mit dem lokalen Unternehmen Saif Bin Darwish und Egis Projects SA an.
Eine Gruppe rund um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht sowie ein Konsortium rund um die China State Construction Engineering Corp. dürfen sich ebenfalls Hoffnungen auf den Zuschlag machen.
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