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Strabag nimmt Gewinnprognose 2012 zurück

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17.02.2012 | 17:30

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Strabag nimmt Gewinnprognose 2012 zurück

Für das laufende Jahr wird nun ein Ebit von gut 300 Mio. Euro erwartet, bislang war der Konzern von rund 330 Millionen ausgegangen.

Obwohl das unsichere Umfeld das Planen erschwere, strebt die Strabag für das Geschäftsjahr 2012 eine weitgehend stabile Bauleistung und mit einem Ebit über 300 Mio. Euro "ein recht stabiles Ergebnis an". Im vergangenen August war die Strabag für 2012 noch einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) Höhe von 330 Mio. Euro ausgegangen.
Für heuer erwartet das Unternehmen "ein weiterhin widriges Umfeld für den Verkehrswegebau" und eine "Abschwächung der Baunachfrage in Polen" nach der Fußball-Europameisterschaft. "Dem steht die Erwartung eines weiterhin soliden Geschäftes im deutschen Hoch- und Ingenieurbau" und einer "einer Verbesserung des Ergebnisses in den Nischenmärkten" gegenüber.
Der sinkende Auftragsstand sei durch Polen bedingt: Die Strabag hatte große Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand gewonnen, die 2011 teilweise abgearbeitet wurden. "Dadurch wandelte sich ein Auftragsbestand von circa 1,4 Mrd. Euro in Leistung, sodass der Auftragsbestand allein in Polen von 2,3 Mrd. auf rund 900 Mio. Euro sank".

Der Baukonzern Strabag hat 2011 eine leicht höhere Bauleistung von 14,33 Mrd. Euro gemacht, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (12,77 Mrd. Euro) entsprach, teilte das börsenotierte Unternehmen am Freitagnachmittag mit. Der Auftragsbestand lag zu Jahresende 2011 dagegen mit 13,36 Mrd. um 9 Prozent unter jenem von Ende 2010.
Gewinnzahlen für 2011 wurden keine veröffentlicht, das Unternehmen verwies jedoch auch heute auf eine Prognose für den operativen Gewinn (Ebit) 2011 von Ende November in Höhe von 340 Mio. Euro.
Die endgültigen Zahlen will der Konzern erst am 27. April veröffentlichen. Der Konzern beschäftigt aktuell 76.866 Mitarbeiter.
Am Freitagnachmittag meldete die Strabag den Abschluss eines neuen italienischen Autobahnauftrags über 1 Mrd. Euro.

(APA)

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