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Telekom will 20 Millionen Euro zurück - Michael Fischer beurlaubt

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23.02.2012 | 11:41

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Telekom will 20 Millionen Euro zurück - Michael Fischer beurlaubt

Affären. Telekom Austria Chef hat den im Zuge des U-Ausschusses belasteten Public Affairs Manager Michael Fischer suspendiert.

APA/Fohringer

Telekom Austria Chef Hannes Ametsreiter will in seinem Unternehmen aufräumen.

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Das Who is Who des U-Ausschuss

Wien. Die Telekom Austria hat angekündigt, sich in diversen Korruptionsaffären bis zu 20 Mio. Euro zurückholen zu wollen und dabei 20 Personen strafrechtlich verfolgen zu wollen. Es gehe darum, überall dort Geld zurückzufordern, wo "Zahlungen keiner Leistung gegenüberstehen", sagte Unternehmenschef Hannes Ametsreiter am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz. Er nannte beispielhaft die Stock-Options-Affäre aus 2004, aber auch die neun Millionen Euro, die in den vergangenen Jahren direkt an die Hochegger-Firma Valora geflossen sind.

Public-Affairs-Manager und Ex-ÖVP-Organisationsreferent Michael Fischer, dem u.a. ein Email zugeschrieben wird, in dem von Zahlungen an die ÖVP die Rede ist, sei bis zur Klärung der Sachlage beurlaubt. Man werfe Fischer nichts vor, aber es habe sich eine ungünstige Optik entwickelt, sagte Ametsreiter.

Skandal aufgearbeitet

Der Skandal würde in "bester Kooperation" mit der Staatsanwaltschaft aufgearbeitet, betonte Ametsreiter. Zu der von der Telekom lange zurückgehaltenen Information, wonach er von den Ermittlungsbehörden als Beschuldigter geführt wird, meinte Ametsreiter, dass die Untersuchungen seinem Wissenstand zufolge vor der Einstellung stehen würden. Die Anschuldigungen rund um die Telekom-Novelle 2009 stimmten jedenfalls nicht.

Zu den 200.000 Mails zu den diversen Korruptionsfällen bei der Telekom meinte Ametsreiter, er wisse bis heute nicht, welche Mails das genau seien. Vermutlich dürften die Schriftstücke aber vom Ex-Telekommanager Gernot Schieszler stammen, der sich der Justiz als Kronzeuge anbietet. Das Beratungsunternehmen BDO Deutschland werde diese Emails den Untersuchungsorganen übergeben. Die Ergebnisse der BDO-Untersuchung kenne er nicht, diese würden auch nicht dem Vorstand, sondern dem Aufsichtsrat vorgelegt, da dieser auch die Untersuchung beauftragt hatte. Aufsichtsratschef ist ÖIAG-Boss Markus Beyrer, der selbst in der Telekom-Affäre ins Schussfeld gekommen ist.

Zu den Gesprächen der Telekom mit der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bezüglich einer Kartellstrafe, die der Telekom wesentlich reduziert wurde, sagte Ametsreiter, derartige Unterhaltungen zwischen Behörde und Firma seien ein "üblicher Prozess", auch dass man "gemeinsam zu einer Summe kommt". Es sei nichts Unrechtsmäßiges passiert.

(APA)

 

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1 Kommentar

Was ist mit den 100erten Schlaffmillionen?

Da ist doch der Schaden um ein mehrfaches größer und sollte zurückgeholt werden.

Auch sind die "Manager", welche 100erte Millionen im Ausland verwirtschaftet haben haftbar zu machen. Es kann doch nicht sein, dass diese Typen nach dem Abkassiere von Millionen bei einem Schaden von 100erten Millionen Null Verantwortung übernehmen müssen.

Der Steuerzahler sollte sich auch die 100erten Millionen von den defintiv gestellten Mitarbeitern bei der Telekom zurückholen (Rückstellung 600 Mio. Euro!). Das sind ja auch Gelder, welche für eine kollektive Arbeitsverweigerung (per Gesetz!) von den anderen Österreicher abkassiert werden müssen.

Die Propaganda zum Holen von gerade mal 20 Millionen Euro, das ist wohl nur ein Placebo fürs Volk. Das geht doch weit an den erfolgten Verbr.echen gegenüber Österreich und den Österreichern, auch den Menschengrundrechten, vorbei!

Von Gast: Gast: ET am 23.02.2012 um 12:28

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