Update: Da hilft auch kein Palfinger-Rekord
Die Wiener Börse ist am Freitag leichter in den Handelstag gestartet. Für die Bankenwerte heißt es nach den gestrigen Gewinnen - fast - wie gewonnen, so zerronnen, sie drücken den ATX ins Minus
Der Fließhandelsindex ATX notierte um 9.15 Uhr mit 2.154,91 Zählern um 15,81 Punkte oder 0,73 Prozent unter dem Donnerstag-Schluss (2.170,72). Bisher wurden 606.499 (Vortag: 590.539) Aktien gehandelt (Einfachzählung).
Auch an den übrigen Börsen Europas herrschten zur Eröffnung fallende Notierungen vor. Am Markt verwies man auf eine gewisse Zurückhaltung im Vorfeld des großen US-Arbeitsmarktberichtes für Jänner am Nachmittag.
Belastet wurde der ATX im Eröffnungshandel von den Kursverlusten im schwergewichtigen Bankensektor. Raiffeisen verloren 1,66 Prozent auf 27,19 Euro und Erste Group korrigierten als schwächster Wert im prime market 4,19 Prozent auf 17,73 Euro nach unten. Am Vortag hatte die Erste Group-Aktie fast fünf Prozent dazugewonnen und so dem ATX ein recht deutliches Plus beschert.
Die OMV-Aktie verbuchte nach der Präsentation des Trading Statements für das Schlussquartal 2011 ein Plus von 0,31 Prozent auf 26,00 Euro. Zudem legte UNIQA vorläufige Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. UNIQA-Aktienkurs war vorerst keiner verfügbar.
Dass Palfinger für 2011 historische Hochs bei Umsatz und Erträgen mit jeweils massiven Steigerungen meldete, kann den ATX nicht mehr positiv beeinflussen, auch die Aktie reagierte noch kaum.
(APA/ekh)
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