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Dialog-backdrop Zocken auf die HyperinflationEin neuer Fonds verspricht seinen Anlegern, bei Ausbruch einer Hyperinflation außerordentlich hohe Renditen zu erwirtschaften. Das Produkt ist natürlich sehr riskant.
Links zum ThemaWir haben Sie vor knapp einer Woche an dieser Stelle schon einmal gefragt: Glauben Sie an die Hyperinflation? Die Meinungen gehen dabei weit auseinander (siehe Forum anbei). Investor Marc Faber prognostiziert schließlich, dass die USA mit hundertprozentiger Sicherheit auf eine Hyperinfaltion zusteuerten. Schwer zu glauben, richtig? Schließlich herrscht seit Jahren wieder einmal Preisstabilität. Mit nur noch 0,3 Prozent Inflationsrate im Mai ist die Geldentwertung in Österreich auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gesunken. In einer Analyse des WirtschaftsBlatt argumentierten wir, dass die Hyperinflation aufgrund des kompromisslosen Fokus der Europäischen Zentralbank auf Preisstabilität zu "hundert Prozent" ausgeschlossen ist. Nun ja. Wer anders denkt und über genügend Mittel verfügt, wird nun die Chance haben, ein Investmentprodukt zu zeichnen, dass sich genau dieses Horrorszenario zu Nutzen macht. Wette auf die Hyperinflation Er ist überzeugt, dass es ein stark erhöhtes Risiko gäbe, dass die Inflation von jetzt an die Schwelle von fünf Prozent übersteigen würde. "Wir sind in jener Zwischenphase, in der die Samen der Inflation bereits gesät wurden, die ersten Sprösslinge, nämlich höhere Preise, noch nicht für alle sichtbar sind", sagt er. Seine Einschätzung stützt er auf das Rekord-Konjunktur-Programm der Obama-Administration sowie auf das umegrechnet 261 Milliarden Dollar schwere Konjunktur-Programm Japans. Die meisten Investoren würden laut Haworth das Risiko einer Inflation übersehen. Sehr hohes Risiko Der Exelsior Fonds von 36 South Managers will lang laufende Optionen erwerben, die momentan günstig erscheinen und "eine gute Chance bieten, eine inflationäre Umgebung auszuperformen." Die Wetten laufen auf einen Anstieg der Rohstoff- und Aktienkurse sowie der Anleihenrenditen und sollen sich erhöhte Wechselkursschwankungen zunutze machen. Es handle sich allerdings um ein Produkt mit einem sehr hohen Risiko", gesteht Haworth. Das Marketing soll in den kommenden Wochen starten. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Investor…
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21 Kommentare
Zur Erinnerung
Als Helmut Kramer noch WiFo Chef war, also noch lange vor der gegenwärtigen Krise, hat er in einer PK darauf hingewiesen, dass sich in Europa immer mehr Wirtschaftswissenschafter für eine gemäßigte Inflationspolitik aussprechen, um die Last der Staatsschulden auf die Budgets zu verringern.
Vernünfitge Ökonomen braucht es und nicht Ideologen, die eine Hyperinflation an die Wand malen oder wie die Vertreter der EZB, die satzungsgemäß die Geldwertstabilität über alle anderen volkswirtschaftlich wichtigen Faktoren stellen.
Seine Hände in Unschuld zu waschen, und die Folgen einer einseitigen
Geldpolitik, dann den Politikern in Schuhe zu schieben, spielt nur politischen Populisten in Hände und dann sind wichtigere Werte in Gefahr als der Kaufkrafterhalt von angespartem Geldvermögen.
Von Gast: Gast: böser-wolf am 13.11.2009 um 12:05
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Das
Finanzsystem wird zusammenbrechen. Mit Gelddrucken kann man keine Probleme lösen. Die Talsole ist noch lange nicht erreicht. der DAX wir meiner Meinung nach auf 3000 Punkte fallen.
Von Gast: Gast: Analyst am 27.08.2009 um 23:50
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Re: DAX auf 30.000 geht aber auch!
Wenn es dann, entgegen den Beteuerungen von staatlichen Organisationen, doch zu einer sehr hohen Inflationsrate kommt, dann sind 30.000 Punkte auch möglich. Auch wenn sich einige freuen werden, der Wert muss nicht höher sein als bei 3.000 Punkten. Noch kann keiner sicher sagen, wann was kommt. Es kommen sehr interessante Zeiten, wahrscheinlich aber von Massenarmut begleitet.
Von Gast: Gast: ET am 28.08.2009 um 08:00
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Naja
Die Lösung aller Probleme liegt zu 99% darin, dass entweder das Geld über massive Inflation entwertet wird, oder darin, dass der Staat die offizielle Pleite erklärt.
Zweiteres wird ein schwieriges Unterfangen, weil zuvor glaubhaft gemacht werden muss, dass es unmöglich ist die Zinsen für die Schulden zu bezahlen. Dazu muss man vorher dem Volk die Hosen ausziehen.
Das restliche 1% an Unsicherheit wäre das Wunder auf das alle Politiker hoffen und der Zeitrahmen könnte länger sein, als viele denken.
Von Gast: Gast: Atento am 01.08.2009 um 15:08
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Nichts gelernt?
Waren und sind es nicht solche Hedgefonds, die einen guten Teil der Probleme produzieren. Ich finde, solche hochspekulativen Anlagevehikel gehören verboten
Von Gast: Gast: Merlin am 16.06.2009 um 19:07
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Re: Hedgefonds = Bank
Hedgefonds machen nichts anderes als jede Investmentbank auch. Somit sollten wir auch jede Bank abschaffen, oder? Wobei an diesen Gedanken könnte ich mich gewöhnen :-)
Von Gast: Gast: www.100prozentig.at am 17.06.2009 um 08:59
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Re: Re: Investmentbank
Investmentbank = Jede Bank?
Wenn wir jede Bank abschaffen hätten wir eine schönes (Volks)Wirtschaft beisammen!
Von Gast: Gast: pezi am 17.06.2009 um 12:35
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Leitzins 20%
Ist das besser - ein Leitzins bei 20%?
Und das nur für die Bankster?
Eigentlich glaube ich nicht, daß das irgendeine Institution in Europa aushält.
Von Gast: Gast: Gast am 15.06.2009 um 09:16
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100% ausgeschlossen? Aha!
Zu 100% sicheren Überzeugungen fällt mir der Truthahn von Bertrand Russel ein....:
Man stelle sich einen Truthahn vor, der regelmäßig jeden Tag gefüttert wird. Jeder Tag bestätigt dem Truthahn aufs Neue, dass eine allgemeingültige Regel seines Lebens darin besteht, dass freundliche Menschen ihn füttern werden, sich sozusagen um sein “Wohlergehen kümmern”, wie es Politiker wohl formulieren würden. Das geht ganze 1000 Tage so, während derer die Überzeugung des Truthahns immer und immer wieder bestätigt und folglich stärker wird. Bis am Mittwoch Nachmittag vor Thanksgiving etwas gänzlich Unerwartetes mit dem Truthahn passiert, etwas, was zu einer radikalen Abkehr von seiner bisherigen Überzeugung führt …
Von Gast: Gast: Erkenne die Matrix am 12.06.2009 um 18:49
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Das Problem ist ja nicht auf ein Land beschränkt....
...sondern zieht sich über die gesamte Welt hin und alle von der USA über China, England, Frankreich bis zu unserem kleinen Österreich pumpen Liquidität in das Finanzsystem. Zumeist sind es ja auch nur Garantien, die erst schlagend werden müssen und dann neue Liquidität generieren. Derzeit geht die Inflationsrate zurück - ebenso wie Meer vor dem Zunami....... aber dann.....!
Von Gast: Gast: todonada am 12.06.2009 um 14:29
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Nowotny's Wort in Gottes Ohr.....
aber was passiert mit der Staatsverschuldung, wenn die EZB die Leitzinsen erhöht, um Inflation zu bekämpfen, so wie Brasilien ? Refinanzierung unmöglich oder Zinszahlung unmöglich.
Bleibt nur noch, die Zinsen unten zu lassen und die Geldmenge drastisch zurückzunehmen, aber was das für die Wirtschaft bedeutet.....
Viel mehr als Brasilien fasziniert mich Japan, die kriegen das seit 20 Jahren irgendwie hin, ok, die Wirtschaft boomt nicht gerade, aber so schlecht geht es den Japaners auch wieder nicht.
Von Gast: Gast: demedici am 12.06.2009 um 11:23
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Die Magie der Verneinung
Dass eine Deflation im Anmarsch ist, erkennt man an den Aussagen der Notenbankchefs, dass eine solche ausgeschlossen ist. Sollte das bei der Inflation anders sein?
Von Gast: Gast: Bohemus am 12.06.2009 um 10:01
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5% ab 2011 sind mehr als genug
besser gleich in Aktien oder Immobilien investieren
Von Gast: Gast: gh am 11.06.2009 um 22:12
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Re: Gute Idee
Ja, genau das ist richtig !
In Aktien investieren, oder in Fonds !
Am besten in solche Fonds, für deren Management ein ehemaliger Finanzminister ( übrigens der fescheste den es in Ö. je gab ! )überhat. Der verdient sicher an seinen Managementgebühren, an den Ausgabeaufschlagen, an den Rücknahmeabschlägen, an den laufenden Spesen usw. usw. usw. !
Na -- keine gute Idee ???????????
Ich glaube schon --- Umverteilung ist ja was ganz ganz TOLLES --- von ver breiten Masse hin zu den Reichen und den Mächtigen ------
Ach ja die Kaiser, Könige und Adeligen, die gabs ja schon mal ----- so mancher Politiker wär ja auch so --- oder ??????????????????????
ALso jeden Ramsch kaufen !!!!!
Von Gast: Gast: RObin Hood am 16.06.2009 um 20:19
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Re: 5% hatten wir in den letzten Jahren schon!
Wenn man die Preissteigerungen bei den Artikeln des Grundbedarfes betrachtet und diese in Jahresfrist berechnet. Als Hyperinflation wird allgemein 50% pro Monat verstanden. Davon sind wir sehr weit weg. Ab 2011 könnte aber 5% pro Monat kommen. Das sollte genug sein die Staatsfinanzen zu sanieren und der Bevölkerung das Ersparte zu nehmen.
Von Gast: Gast: ET am 12.06.2009 um 10:14
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Re: oder GOLD!
Von Gast: Gast: Max Biaggi am 12.06.2009 um 09:21
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Re: Re: GOLD ist das einzige auf den der Staat nicht zugreifen kann!
Wir haben die Chance unseres Lebens. Alle Bank-Manager wissen das und sind massiv in Gold investiert. In Inflationszeiten steigt dieses gleichwertig mit der Inflation mit. Einer vom Staat gezielten hohen Inflation, wie sie sicher kommen wird, ist man somit sicher. Hohe Steuern sind keine Alternative- dies führt zu Unmut bei Bürgern gegenüber dem Staat - Inflation nicht!
Die reichen Bankmanager und Eliten werden aufgrund der frühzeitigen Investition in GOLD noch reicher, wenn auch Teile vom Volk erkennen, dass nur GOLD seinen Wert behaltet und nicht wie Aktien hochspekulativ sind.
GOLD.... Die sicherste LANGFRISTIGE Krisenvorsoge für die nächsten Jahrzehnte! Jetzt bei Ihrem Goldhändler noch günstig zu haben ;-), bevor WIR (=Volk) erkennen was abläuft.
Von Gast: Gast: Golden Tipp! am 19.09.2009 um 09:09
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Re: Re: Re: Genau....
wenn dann aber der Handel mit Gold verboten wird, was dann?
Von Gast: Gast: Lesenundlesen......................................................................... am 29.10.2009 um 15:52
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Re: Re: Re: NICHT VERGESSEN: Gold ist die beste Pensionsvorsorge!
1000€ sind bis zur Rente nichts mehr Wert! Rentenstaatsgarantien werden weginflationiert. Pensionisten werden somit ärmer und ärmer.
Sparen Sie Gold-Bestände bis zu Ihrer Rente und 1000€ bleiben 1000€ oder mehr!
Von Gast: Gast: Pensionist am 19.09.2009 um 09:12
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Re: Re: Re: Re: Umdenken Europaweit
Du wirst mit GOLD nichts kaufen können genauso wie mit EURO nicht wenn der Bauer nichts verkauft!
Er wird sein Feld für sich bewirtschaften und sonnst für niemanden!
Und wenn der Hamburger Hafen dicht ist dann wirst du dir mit GOLD auch nichts kaufen können da nichts da ist!
Die Kapitalisten und obergescheiten Investoren werden dies noch früh genug kennenlernen.
Von Gast: Gast: NeoGeo am 23.01.2010 um 20:47
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Re: Re: Re: Re: Re: Umdenken Europaweit
und die 20% arbeitslosen in spanien werden für SICH bauen und für SICH arbeiten und sonnst für NIEMANDEN...
sicher nicht für einen der gold in der hand hat - denn für gold bekommst du nichts!
in inflationszeiten ist vor allem eines wichtig - selbst ist der mann -
du musst alles selber machen... es gibt kein zahlungsmittel und vor allem dann ist das zahlungsmittel unwichtig wenn du damit nichts kaufen kannst.
was soll ich mit gold wenn du im supermarkt nichts bekommst?
denk doch mal nach!
ein jeder handwerklich begabte am land mit grund und boden ist der absolute gewinner.
leute die selbst leben können ohne alles mit geld kaufen zu müssen!
das sind die gewinner ...... bauern die wissen wie man mit anbau überlebt...
leute die holz fällen...
in den grossstädten ... wo du alles nur KAUFST wird kaum einer überleben denn diese menschen sind alle abhängig von geld , aktien , gold und anderem virtuellen dreck.
Von Gast: Gast: neogeo am 23.01.2010 um 20:54
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