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Börsespiel: Jahresrally als Turbo-Booster für die Performance

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von Oliver Bayer | 11.01.2010 | 17:12

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Börsespiel: Jahresrally als Turbo-Booster für die Performance

Viele Online-Börsianer konnten die Jahresendrally zum Antrieb ihrer Performance nutzen. Auch die Expertenteams profitierten davon. Allerdings nur im Portfolio, im Klassement machten sich die großteils defensiven Trading-Strategien bemerkbar.

WB

Die ersehnte Jahresendrally an den Börsen ließ sich auch diesmal nicht lumpen. Auch die Börsespiel-Teilnehmer konnten davon profitieren und starteten schwungvoll ins neue Jahr. Bei Winterkönigin Anna Pröll haben die Korken wohl am heftigsten geknallt. Seit dem letzten Zwischenbericht pushte sie ihr Portfolio von 18,7 auf 29,6 Prozent Plus. Damit bleibt sie weiter an der Spitze. Dahinter lauert Caroline Sitter mit 21 Prozent Plus. Als Dritter pendelte sich User Stefan Hiedl mit 20,5 Prozent ein.

Zweischneidig verlief die Endrally für die Expertenteams. Zwar konnten sie ihre Performance deutlich verbessern, die Strategien scheinen aber allesamt zu defensiv angelegt zu sein. Denn defensiv ist anscheinend gut fürs Portfolio, aber Gift für die Platzierung: So schafften die Aktienexperten der Hypo OÖ ein Plus von 7,6 Prozent, fielen im Ranking aber von Platz 75 auf 111. "Wir sind mit dem Jahreswechsel zufrieden. Unsere Einschätzung bezüglich der Endrally wurde zum Großteil erfüllt", so die Aktienexperten.

Ähnlich die Situation bei der WirtschaftsBlatt-Mannschaft: Im Depot sieht es  mit plus 2,1 Prozent rosig aus (vor Weihnachten: 0,3 Prozent), im Klassement wurde das Team aber auf Platz 353 durchgereicht. „Die Gründe sind leicht erklärt: Zu vorsichtig und zu defensiv“, sagen die Journalisten. Doch auch sie bleiben ihrer Ausrichtung treu: „Das Aufspringen auf zu rasant fahrende Züge entspricht generell nicht unserem Naturell“, heißt es weiter.


Das Hypo Kundenteam konnte sein Minus beinahe pulverisieren. Das Depot liegt derzeit bei minus 0,5 Prozent. Die Platzierung an 449. Stelle macht dies aber nicht deutlich. „Wir bleiben aber weiter eher defensiv ausgerichtet und warten, ob wir bis zum Spielende noch davon profitieren können“, bleibt das Team weiterhin beharrlich. Dennoch spekuliert die Mannschaft immer noch auf einen Platz in den Top 100: "Uns fehlen dafür aber noch acht Prozentpunkte". Daher hofft man bei den Hypo Kunden auf eine Korrektur der Börsen nach unten.

Selbes Bild, anderes Team: Wolfgang Matejka und seine Mitstreiter ließen ihr minus ebenso auf 0,5 Prozent schmelzen, verloren aber dennoch an Boden und liegen auf Rang 491. "Wir haben die defensive Struktur leicht reduziert und Gewinne bei Vivendi mitgenommen. Damit soll ein kurzfristiger Trade bei der OMV finanziert werden", sagt Matejka.

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