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Dialog-backdrop "Es geht vor allem um den psychologischen Schritt"Österreichs Managed Futures-Spezialist FTC schließt die Off-Shore-Tochter. CEO Eduard Pomeranz erklärt, warum. ZitiertEduard Pomeranz, FTC-CEODas neue Mantra ist Transparenz und Liquidität. Investoren wollen ganz genau wissen, wo der Manager sitzt. Der Schritt war schon länger geplant, mit Beginn des neuen Jahres wurde er in die Tat umgesetzt. FTC, österreichischer Spezialist für Managed Futures, hat die Off-Shore-Management-Tochter auf den Bahamas geschlossen. Alle Management-Mandate der in Nassau ansässigen Gesellschaft wurden von der FTC Capital GmbH in Wien übernommen, ein Teil der neunköpfigen Mannschaft ist nach Österreich übersiedelt. Für den Rest wurde ein Sozialpaket geschnürt. Der mit diesem abgeschlossenen Prozess wichtigste Unterschied ist, dass nun auch der Fondsmanager selbst europäischen Normen unterliegt, die zum öffentlichen Vertrieb in Österreich bzw. Deutschland zugelassenen Futures- und Aktienfonds sind bereits in der EU domiziliert und reguliert. Im Gespräch mit dem INVESTOR bezeichnet daher Eduard Pomeranz, Gründer und CEO von FTC, die Konzentration des Geschäfts in Wien nicht als notwendigen rechtlichen, sondern als "psychologischen Schritt": "Vor allem institutionelle Investoren wollen ganz genau wissen, wo der Manager sitzt. Das neue Mantra ist derzeit Transparenz und Liquidität. Zudem können wir eine bessere Logistik sowie ein besseres Risikomanagement gewährleisten, wenn alles unter einem Dach vereint ist", sagt Pomeranz. Außerdem würde Luxemburg keinen SICAV-Fonds mehr zulassen, wenn der Manager nicht "On-Shore" sitze, so Pomeranz weiter. Retail Kunden. Der gestiegene Liquiditäts-Anspruch der Kunden hat bei FTC aber noch zu einer weiteren Maßnahme geführt: Der FTC Futures Fund Classic (LU0082076828, Performance 2009: minus 7,36 Prozent, siehe Grafik) kann ab 1. Februar täglich zum jeweiligen Tagesendkurs gezeichnet werden - statt bisher wöchentlich. Zudem werden auch die "Zugangsbarrieren" für Privatkunden reduziert. Das Minimuminvestment sinkt von 10.000 auf 5000 €, Folgezeichnungen sind dann ab 1000 € (davor 3000 €) möglich. Dazu Pomeranz: "Die Klientel verändert sich hin zu Retail-Kunden und Private Banking." Und dem werde eben Rechnung getragen - wiewohl Pomeranz betont, dass "nicht zu 100 Prozent" in Managed Futures investiert werden sollte. Und weiter: "Das ist eine klare Beimischung, die maximal zehn bis 15 Prozent des Portfolios ausmachen sollte. Der Fokus muss auf einem breit diversifizierten Depot liegen." mehr Investor…
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