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Dialog-backdrop Autoindustrie erlebt an der Börse Berg- und-Tal-FahrtIn der Autoindustrie überschlagen sich die Ereignisse. Während die einen rückrufen, können die anderen ihren Absatz steigern - mit entsprechenden Reaktionen an der Börse. Aktionäre des südkoreanischen Autobauers Hyundai gehörten am ersten Tag des zweiten Börsemonats 2010 zu den Gewinnern. Denn sowohl die Hyundai-Aktie als auch jene der Tochter Kia konnte im Montag-Handel an Fahrt gewinnen. Konkret schaffte Hyundai ein Plus von 2,65 Prozent, bei Kia waren es gar 5,63 Prozent. Und die Zugewinne waren nicht nur darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen anders als berühmte Konkurrenten keine Autos rückrufen muss. Die positive Reaktion am Aktienmarkt hatte schon einen handfesten Grund: stark gestiegene Absätze. Hyundai verdoppelte den Absatz im Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat auf knapp 270.000 Autos. Der Konzern profitierte vor allem von der starken Nachfrage nach seinen kleinen und günstigen Modellen. Die Tochter Kia verkaufte im ersten Monat des Jahres rund 163.000 Fahrzeuge und schaffte auf Jahressicht mehr als eine Verdoppelung. Analysten sehen das aber nicht allein als Grund für den Kursanstieg. Am Markt würden sich Erwartungen breit machen, dass die Gruppe aufgrund der massiven Rückruf-Aktion des Konkurrenten Toyota in den USA weitere Marktanteile dazugewinnen wird. Zum Vergleich: Mit der Toyota-Aktie ging es am Montag in Tokio weitere 1,15 Prozent bergab (siehe dazu auch Analyse S. 19). Jetzt auch noch Honda Doch so traurig das auch klingen mag, der japanische Autobauer befindet sich mittlerweile in bester Gesellschaft. Denn die Rückruf-Aktionen mehren sich. Nach Toyota musste gestern der zweitgrößte japanische Autobauer, Honda, den größten Rückruf seit sieben Jahren vermelden. Konkret werden 646.000 Fahrzeuge der Modelle City, Fit und Jazz in die Werkstatt beordert. Grund: Mängel an den elektrischen Fensterhebern. Laut Honda-Sprecher Yasuko Matsuura sind in den USA zwei Fälle gemeldet worden, bei denen Kurzschlüsse in den Fensterhebern Feuer ausgelöst haben. Die Rückrufaktion betrifft vor allem Nordamerika und Großbritannien (wie Österreich von sämtlichen dieser Maßnahmen betroffen ist, lesen Sie auf S. 4). Honda-Aktionäre bekamen jedenfalls die Rechnung unmittelbar präsentiert, das Papier fiel um 2,47 Prozent, der stärkste Tagesverlust seit mehr als zwei Monaten. Und weil bekanntlich auch aller schlechten Dinge drei sind, reiht sich auch PSA Peugeot Citroën in den Reigen der Rückrufer ein. Aufgrund derselben Probleme mit dem Gaspedal wie sie Toyota hat, werden 97.000 Kleinwagen der Typen Peugeot 107 und Citroën C1 in die Werkstätten geholt. Hier hielt sich die Reaktion am Aktienmarkt allerdings in Grenzen, die Aktie konnte im Tagesverlauf sogar zulegen. Indes will der deutsche Autobauer BMW einem Bericht der Financial Times zufolge Risiken für seine Pensionsverpflichtungen in Großbritannien auslagern. Es ginge um knapp drei Milliarden €. Ein Teil der Verbindlichkeiten könnte an spezielle Rückversicherer übertragen werden, hieß es in dem Bericht. Auch die BMW-Aktie legte im Montag-Handel zu. mehr Investor…
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