
|
Dialog-backdrop Saisonauftakt mit Kunst und Antiquitäten im Schloss LaxenburgVerband der Antiquitätenhändler im Schloss Laxenburg eröffnet alljährlich im Frühling die österreichische Messesaison. Das geschichtsträchtige Schloss Laxenburg bildet den elitären Rahmen für Kunst und Antiquitäten aus allen Epochen. Rund 20 Antiquitätenhändler buhlen von 6. bis 14. März um die Gunst der Sammler und eröffnen damit auch offiziell die österreichische Messesaison im Frühjahr. Veranstalter der Kunst- und Antiquitätenmesse Niederösterreichs ist der Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler, die größte österreichische Händlervereinigung auf diesem Gebiet. Für Echtheit und Qualität der gezeigten Ware sorgt eine unabhängige Expertenjury. Breites Angebot. Zum Kauf angeboten werden Gemälde des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, seltene Möbelobjekte, antike Teppiche, Skulpturen, hochwertige Volkskunst, Schmuck, Kunst der Antike, Silbergegenstände, Tapisserien und Marmorgegenstände für den Garten. Schlendert man durch die Messe, sollte man unbedingt einen Abstecher zu Antiquitäten Reisch machen. Die Spezialistin für Silber hat eines der Messehighlights auf ihrem Stand, eine seltene französische Schmuckkassette, Silber, mit der Punze: Frankreich Decret du 27. Juillet 1878, 950 fein. Bei der Galerie Szaal wiederum ist eine Reiseschatulle mit Aquarellen des bekannten Miniaturenmalers Balthasar Wigand ausgestellt. Diese rechteckige Kassette ist aus rotem Fischleder mit reichhaltigem Perlmutt und polierten Stahl-Applikationen. Außen ist das Aquarell: "Von Dornbach nach Wien", innen "Baden bei Wien". Ergänzt wird das hübsche Kästchen, das aus deutschem Adelsbesitz stammt, mit zwei Notizbüchern und einem Perlmutt-Reisenähzeug. Neben dieser Rarität wartet Szaal mit Werken österreichischer Künstler wie Franz Xaver Gruber, Hugo Darnaut, Carl Moll und Alfred Zoff auf. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt liegt bei niederösterreichischen Ansichten, darunter Gemälde mit den Motiven des Badener Tors, des Stifts Heiligenkreuz, Perchtoldsdorf, Gumpoldskirchen und Melk. Vom deutschen Gastaussteller Antiquitäten Birbaumer & Eberhardt stammen ein seltenes Miniaturkabinett mit Meissen-Platten, deutsch um 1850, und ein kunstvoller Ormoluleuchter, vergoldete Bronze und Elfenbein, mit einer figürlichen Darstellung von zwei Grazien. Orientteppiche. Herbert Bieler beschäftigt sich hauptsächlich mit alten und antiken Nomadenarbeiten sowie Textilien aus dem Nahen bis Fernen Osten. Sein Konterpart "Antike Teppiche Hofer", seit Jahren auf kostbare Textilien spezialisiert, bringt einen wunderschönen Fachralo Kazak mit einem grüngrundigen Schild-Medaillon, Mitte 19. Jahrhundert, mit. Am Stand von Kössl Kunst & Teppich wird schließlich ein antiker Beschir Torba als museales Sammlerstück gehandelt. Reichhaltig ist stets das Angebot im Gemäldebereich. Da findet man etwa Ölgemälde der österreichischen Stimmungsimpressionistin Marie Egner, "Frühling in der Steiermark", bei der Bildergalerie Figl, und ein farbenprächtiges Blumenstillleben bei der Galerie Stallburg. Ein weiteres Highlight ist das Ölgemälde "Brautwerbung" vom Maler Friedrich von Malheim Friedländer beim Kunsthandel Zöchling. Das Angebot von St. Georgs Antiquariat steht im Zeichen der Grafik. Gehandelt werden hier unter anderem alte Landkarten und Stadtansichten, wie ein Stahlstich um 1850 mit der Ansicht von Ober St. Veit. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst sticht bei der Galerie Kaiblinger eine Arbeit von Gottfried Helnwein, "Gleichgewicht des Schreckens", ein Entwurf eines Titelblattes für den "Stern" aus dem Jahr 1982, ins Auge. Kurioses am Ende: Wer sich statt Gartenzwerge lieber Marmorskulpturen in den Garten stellt, wie beispielsweise Sandstein-Putti von 1880, wird bei Kral fündig. mehr Investor…
|
Top-Artikel
Facebook-Aktie: Ab wann können Österreicher investieren?IPO. Kaufen kann man die Facebook-Aktie als heimischer Anleger ab Freitag um 15:30... wirtschaftsblatt.at Service-Tools
UmfrageSollen Manager Aktien eigener Unternehmen kaufen? |
Kommentare… Kommentar hinzufügen…