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Dividendenkultur: 25 Prozent fix für Aktionäre

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von Edith Lackner | 17.02.2012 | 12:17

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Dividendenkultur: 25 Prozent fix für Aktionäre

Investments in Brasilien werden mit einem gesetzlichen Sicherheitsfaktor belohnt.

EPA

Für Aktionäre gibt es auch abseits des Karnevals Grund zum Feiern: Die Auswahl an dividendenstarken Papieren ist groß.

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Die Top Aktien Brasiliens

Unternehmen sind verpflichtet, mindestens 25 Prozent des Nettogewinnes an ihre Aktionäre auszuschütten. Abseits dieses Sicherheitspolsters gelten Dividenden zahlende Firmen aufgrund der eingeschränkten Ressourcen als disziplinierter bei der Kapitalplanung und-verwendung. Die eigene oder auferlegte Verpflichtung zu Ausschüttungen könne dazu beitragen, "in einem vernünftigen Rahmen zu wachsen", so Susanne Grabinger vom Vermögensverwalter M&G.

Top-Auswahl. Die 25-Prozent-Regel lockt vor allem bei Investments in üblicherweise dividendenschwachen Sektoren-dazu zählt die IT-Branche. M&G setzt zum Beispiel derzeit auf Totvs, einen Hersteller von Software für Klein-und Mittelbetriebe. Aber auch die Banco do Brasil befindet sich im Global Dividend Fund. Die Bank ist im Privatkundenmarkt stark aufgestellt und zählt mit seinen tiefen KGVs und der hohen Dividendenrendite von 6,0 Prozent zu den günstigsten Unternehmen im brasilianischen Leitindex Bovespa. Dieser ist heuer bereits um mehr als 15 Prozent gestiegen. In den vergangenen zwölf Monaten konnte man mit den elektronischen Zahlungsanbietern Cielo und Redecard sein investiertes Vermögen sogar fast verdoppeln. Getränkehersteller Am-Bev oder der Tabakhersteller Souza Cruz stiegen um mehr als 50 Prozent. Sie alle sind mittlerweile im Vergleich zu ihren Gewinnen bereits sehr teuer.

Die Gefahren brasilianischer Investments liegen unter anderem in den Wechselkursschwankungen und der starken Exportabhängigkeit: Infolge der weltweiten Schuldenkrisen dürfte sich das Wirtschaftswachstum heuer auf plus 3,0 Prozent mehr als halbieren.

Zumindest direkte Wechselkursrisiken blendet man aus, wenn man auf Austro-Firmen setzt, die in Brasilien operieren. Rund 130 Unternehmen aus Österreich haben eine eigene Niederlassung in der größten Volkswirtschaft Südamerikas. So arbeiten laut Wirtschaftskammer praktisch alle Zellstoffwerke Brasiliens in irgendeiner Form mit Andritz-Technologie. Die Voestalpine betreibt das einzige Weichenwerk des Landes. Zumtobel und RHI sind schon dort, KTM will gerade hin.

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