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Dialog-backdrop Gold hat sich gerechnetDas Jahr 2011 war für Gold ein Gutes. Das geht zumindest aus einem Bericht des World Gold Council (WGC) hervor. Demnach stieg die Nachfrage leicht um 0,4 Prozent auf 4967,1 Tonnen, was einem Wert von 205,5 Billionen US-$ entspricht. Allerdings verzeichnete die Nachfrage aus einigen Sparten wie der Schmuckindustrie und der Technologiebranche Rückgänge. Das wurde aber vor allem durch den verstärkten Andrang der Investoren bei Münzen und Barren kompensiert. Auch ETF-Indexfonds mussten sich auf Gesamtjahressicht mit Abflüssen abfinden, im vierten Quartal floss Gold jedoch wieder ungehindert. Zentralbanken, vor allem aus den Schwellenländern, haben im Vorjahr 439,7 Tonnen an Gold eingekauft. Auf der Angebotsseite, die der Nachfrage weiter hinterherhinkt, konnte die gesteigerte Minenproduktion das fehlende Output des Gold-Recycling nicht kompensieren. Der Goldpreis verzeichnete 2011 derweil ein Plus von 10,5 Prozent. China als größter Goldeinkäufer Die Schmuckindustrie, die vor allem vom Bedarf der Inder und Chinesen angetrieben wird, hatte im Vorjahr mit einigen Problemen zu kämpfen. Beide Länder setzten angesichts der hohen Inflation, die vor allem durch die deutlich gestiegenen Lebensmittelpreise angeheizt worden war, auf eine straffere Geldpolitik. Die Indische Rupie fiel daraufhin zum US-$ recht deutlich, was den Goldpreis für die Schmuckhersteller in Indien einfach zu teuer machte. Im Gegensatz dazu wächst die Nachfrage der Chinesen nach Gold weiter stark. Das WGC rechnet damit, dass China als größter Goldproduzent auch bei der Nachfrage Indien in den kommenden Jahren überflügeln könnte. Minen hui, Recycling pfui Die Minenproduzenten blicken mit einem Plus von vier Prozent auf ein starkes Jahr 2011 zurück. Durch den hohen Goldpreis konnten diverse Projekte, vor allem in Südafrika, finanziert werden. Das Angebot von wiederverwertetem Gold ging hingegen im Vorjahr um zwei Prozent zurück. Länder wie China, Indien und die Türkei, die als Hochburgen von recyceltem Gold gelten verzeichnen nun schon seit zwei Jahren Rückgänge, während in Europa, den USA und Japan dieser Markt erst zu wachsen beginnt. Ausblick 2012 Obwohl einige Länder der Eurozone heuer eine Rezession verdauen müssen, ist die Nachfrage nach Gold aus der Halbleiterindustrie weiterhin vorhanden. Die Schmuckindustrie hängt stark an Indien und China. Eine Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums und die daraus resultierenden Folgen könnte die Nachfrage aus beiden Ländern unter Druck bringen. Hier nennt das WGC Inflationssorgen als negativen Einfluss. Dem Goldpreis könnte mit Blick auf den Chart demnächst eine Korrektur ins Haus stehen. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Rohstoffe & Währungen…
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Quelle: de.exchange-rates.org
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1 Kommentar
Angebot und Nachfrage?
Demnach stieg die Nachfrage leicht um 0,4 Prozent auf 4.967,1 Tonnen!
Die jährliche Goldförderung liegt unter 3.000 Tonnen!
Der erhebliche Nachfrageüberhang müsste solange zu einem Preisanstieg führen bis sich Angebot und Nachfrage wieder im Einklang befinden.
Bleibt die Nachfrage hoch, die Produktion kann kaum mehr gesteigert werden, dann ist noch ordentlich Luft nach oben.
Von Gast: Gast: ET am 16.02.2012 um 18:26
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