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Russland schürt Furcht Weizen-Knappheit

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01.02.2012 | 10:17

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Russland schürt Furcht Weizen-Knappheit

Getreidepreise. Gerüchte über mögliche Export-Beschränkungen Russlands für Weizen treiben die Spot-Preise für das Getreide in den USA. Auch andere landwirtschaftliche Rohstoffe legen zu.

Die Furcht vor einem Angebotsengpass hat den Preis für Weizen am Mittwoch weiter in die Höhe getrieben. Der US-Kontrakt stieg um bis zu 1,4 Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Hoch von 6,75 Dollar je Scheffel. Auslöser für die Rally seien mögliche Export-Beschränkungen Russlands, sagte Analystin Lynette Tan von Phillip Futures. Sie gehe davon aus, dass sich Getreide weiter verteuern werde.

Die russischen Anbaugebiete in der Schwarzmeer-Region leiden unter einem Kälte-Einbruch. Dem Vize-Premier Viktor Subkow zufolge will die Moskauer Regierung am Donnerstag die Exportmengen festlegen. Erst danach werde über mögliche Sonderabgaben zur Beschränkung der Ausfuhren nachgedacht. Wegen des harten Frosts rechnen Börsianer auch in Osteuropa mit Ernte-Einbußen.
Mais und Sojabohnen verteuerten sich ebenfalls - um jeweils rund ein halbes Prozent.

(Reuters/ekh)

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