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"Intervention der Zentralbank könnte jeden Tag kommen"

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von Agenturen/hahn | 27.01.2012 | 13:21

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"Intervention der Zentralbank könnte jeden Tag kommen"

Schweizer Franken. Von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind in den kommenden Tagen "aggressive" Franken-Verkäufe zu erwarten.

Die Notenbank hat mehrfach ihre Absicht bekräftigt, den festgelegten Euro-Mindestkurs für den Franken entschlossen zu verteidigen.

"Eine Intervention der Zentralbank könnte nun jeden Tag kommen", erklärte Devisenstratege George Saravelos von der Deutschen Bank in. "Was sie machen, wird die Erwartungen der Anleger darüber prägen, wie sie künftig intervenieren."

Am Freitag notierte der Franken im Vormittagshandel im Tagesvergleich kaum verändert bei 1,2064 je Euro. Damit lag er unweit des Kurslimits von 1,20 je Euro, das die Notenbank am September festgesetzt hat. Es soll die Deflationsgefahr verringern und der Exportwirtschaft helfen, die unter der Stärke des Franken leidet.

Zu allem Entschlossen
Nach der Festsetzung des Euro-Mindestkurses war der Franken am 19. Oktober mit 1,2474 je Euro auf den schwächsten Stand seit Mai gefallen. Zuletzt kündigte SNB-Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine am 24. Jänner an, die Nationalbank werde den Euro-Mindestkurs mit "äußerster Entschlossenheit" weiterverfolgen. Sie bleibe bereit, dazu in unbegrenztem Umfang Fremdwährungen zu verkaufen, hieß es.

Nach Einschätzung von Saravelos ist es "sinnvoller, aggressiv vorzugehen". Die SNB hätte dabei Investoren auf ihrer Seite, die in Erwartung einer Intervention versuchten, Franken zu verkaufen.

 

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