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Dialog-backdrop Siemens setzt Rotstift an: 900 Jobs in Österreich wegSiemens präsentiert ein miserables Quartalsergebnis. Die Konseqzenz: 1600 Jobs werden gestrichen, die meisten davon in Österreich
Die Überbringer der schlechten Nachrichten: Siemens Finanzvorstand Joe Kaeser und Vorstandschef Peter Löscher streichen 1600 Stellen Siemens hat die Krise im abgelaufenen Quartal voll erwischt. Der Konzern verschärft sein Sparprogramm und streicht 1600 Jobs weltweit. Österreich ist davon besonders betroffen und muss wie berichtet 900 Stellen abbauen – 600 in der Softwaresparte SIS und 300 bei VAI Metalltechnik. „Der Sozialplan bei VAI ist abgeschlossen. Die 300 Stellen fallen der Konjunktur zum Opfer“, sagt Siemens-Zentralbetriebsrat Fritz Hagl. Über die Zukunft der 600 SIS-Mitarbeiter werde noch verhandelt. Dafür wird in den kommenden Tagen eine Expertengruppe, bestehend aus Betriebsräten und den Vorständen Brigitte Ederer und Joe Kaeser aus München einberufen. „Ziel ist es, alle Mitarbeiter in andere Unternehmen zu vermitteln“, so Hagl. Dass dies ob der Krise ein schweres Unterfangen ist, scheint auch den Betriebsräten klar zu sein. Deshalb beraten sie - ganz informell, wie SIS-Betriebsrat Ataollah Samadani dem WirtschaftsBlatt bestätigt - mit der staatlichen Wirtschaftskommission des Bundeskanzleramtes, die im Streitfall eine Lösung zwischen Arbeitgeber und Betriebsräten erzielen soll. Samadani will über Details nicht sprechen, nur soviel: „Die Gespräche laufen auf einen Konsens hinaus“. Er rechnet frühestens am Montag mit einer Lösung. Den Rotstift setzt Siemens in den besonders von der Rezession betroffenen Geschäftsbereichen Osram, Industrial Solutions und Gebäudetechnik an, sagt Finanzvorstand Joe Kaeser. Dafür habe Siemens im laufenden Quartal 100 Millionen € für Restrukturierung zurückgestellt. Beim IT-Dienstleister SIS in Großbritannien fallen rund 300 Arbeitsplätze weg und in der Gebäudetechnologie weltweit 300 Jobs, davon 120 in Deutschland. Weitere 100 Stellen werden bei Osram in Frankreich gestrichen. In Österreich habe man für den Fall, dass sich die Konjunktur nicht bessere ein Krisenteilzeitmodell eingeführt, erläutert Hagl: „In Sparten, wo die Aufträge stark eingebrochen sind, wird es schon praktiziert“. Konkret geht es dabei um Arbeitszeitreduktion mittels Altersteilzeit, Sabbatical, Bildungskarenzen und den Einsatz neuer Schichtpläne. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Siemens konnte einen Großauftrag an Land ziehen: um 320 Millionen € werden im Wiener Werk 200 Schlafwägen für einen russischen Waggonbauer gebaut. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr INTERNATIONAL…
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2 Kommentare
Wenn´s nach Löscher geht...
wird SIEMENS bald Medikamente herstellen, und nicht Industrie-Lösungen anbieten.
Von Gast: Gast: Gast am 03.08.2009 um 09:37
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Ganz schön clever.....
..wie unliebsame Kommentare eliminiert werden. Ihr schreibt einfach den Artikel ein wenig um und schon.... weg damit! Ja so werden die "Schafe" nie kapieren, dass die "Hirten" nicht "lieb sind", sondern es einfach auf die Wolle, die Milch und am Ende das Fleisch abgesehen haben (siehe die Kündigungen - die gehen ins Fleisch!) Hehehehe!
Von Gast: Gast: todonada am 30.07.2009 um 20:13
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