Donnerstag, 18. März 2010 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Spirit Design will im Werftbau Fuss fassen

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Patrizia Reidl | 16.11.2009 | 12:54

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Spirit Design will im Werftbau Fuss fassen

Der City Airport Train (CAT) stammt von Spirit Design. Nun will das Unternehmen auch ins Innen- und Außendesign von Fähren und Passagierschiffen in der estnischen Werftenlandschaft einsteigen

epa

Konkrete Aufträge von Werften hat Spirit Design noch nicht an Land gezogen - Kontakte aber bestehen bereits

Wien/Talinn. „Estland inter­essiert uns, weil wir einerseits im Osten mehr akquirieren wollen", sagt Georg Wagner, Chef des Wiener Büros für strategisches Industriedesign, Spirit Design. Andererseits will Wagner in einer seiner Zielbranchen Fuß fassen, der Werftindustrie. Es gebe einige größere und kleinere Werften in Estland, die für Innen- und Außendesign von Fähren und Passagierschiffen in Frage kommen, sagt Wagner. Ein im Wiener Raum bekanntes Produkt und Vermarktungskonzept von Spirit Design ist der City Airport Train (CAT), der seit einigen Jahren das Wiener Zentrum mit dem Flughafen verbindet.

Umsatz halten

Neben Mobility bewegt sich Spirit Design mit seinen 17 Mitarbeitern in den Bereichen Telekom und Elektronik, Umwelt und Energie. Wagner sagt, dass er heuer den Umsatz von 2008 halten wird können. Aber: „Große Kunden haben ihre Ausgaben total gebremst."

Seit Ende 2008 können die Ausfälle durch Aufträge von kleinen, nicht-börsenotierten Unternehmen kompensiert werden, die stark in Innovation investieren. „Derzeit gibt es ein Zwischenhoch, ob das so weiter geht, ist schwer zu sagen. Viele Firmen stehen derzeit mit dem Rücken zur Wand." Laut Wagner werde sich im Bereich Umwelttechnologie in den nächsten zehn Jahren einiges tun. „Das wird eine eigene Konjunktur entfachen." Konkrete Aufträge von Werften aus Estland hat Sprit Design noch nicht. Kontakte seien aber geknüpft, meint Wagner. Osteuropa insgesamt spielt beim Umsatz von Spirit Design noch keine große Rolle. Einen Partner gebe es bereits in der Slowakei.

Design auch in Russland

Der nächste Schritt sei eine Marktbearbeitungsstrategie. Etwa für die russische Autoindustrie. „Damit sie sich punkto Technologie und Design im Westen behaupten kann." Denn: „Es gibt viele Unternehmen, die gute Produkte entwickeln, die aber nicht gut aussehen", beschreibt Wagner die aktuelle Situation.
Im Schiffsdesign sind die Wiener keine Neulinge. „Wir haben bereits eine Jolle designt, für die suchen wir eine Werft zur Serienproduktion, diese muss aber bestimmten Anforderungen entsprechen", sagt Wagner.

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr KMU in Osteuropa…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien deluxe

  • beigestellt
    deluxe: Bildschön

    Fotografen definieren Schönheit

    deluxe

    Marc Baptiste

Dossiers auf Wirtschaftsblatt.at

>Europameister

Wo Österreichs Unternehmen in Europa führend sind