Sonntag, 14. März 2010 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Ganzger &Lansky gründet Netzwerk in Ex-Jugoslawien

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Patrizia Reidl | 09.12.2009 | 18:02

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Ganzger &Lansky gründet Netzwerk in Ex-Jugoslawien

Die österreichische Rechtsanwaltskanzlei ist künftig in sämtlichen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens vetreten

Foltin

Mit europäischem Know-How künftig am Balkan aktiv: Gabriel Lansky

Wien. Die Wiener Anwaltskanzlei Ganzger & Lansky hat ein Anwaltskanzleinetzwerk in den ex-jugoslawischen Ländern gegründet. Konkret spannt sich das Kanzleinetzwerk über Serbien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Slowenien, Kosovo, Montenegro und Mazedonien.

Ganzger & Lansky stoßen damit auf einen Markt vor, den österreichische Kanzleikonkurrenten wie etwa Hübner & Hübner, CHSH, DLA Piper oder CMS Reich-Rohrnig schon vorher betreten haben (das WirtschaftsBlatt berichtete). Den Vorwurf, dass das Netzwerk von Ganzger & Lansky etwas spät komme, kontert Gabriel Lansky auf Anfrage des WirtschaftsBlatt: „Wir sind in vier der Länder bereits seit längerer Zeit geschäftlich tätig und bauen auf altgewachsenen Strukturen." Jetzt sei das Netzwerk erweitert worden. Es umfasse die besten Kanzleien des jeweiligen Landes.

Die Suche nach diesen habe in den neuen Ländern ein Jahr gedauert. Weiters meint Lansky, er halte nichts von Franchise-Modellen, wie sie die österreichischen Kollegen teilweise verfolgen. „Deshalb ist man nicht zwangsläufig gut im Land vernetzt", sagt der Anwalt. Gleichzeitig haben die Kanzleien einen Europäischen Wirtschaftsinteressensverein (EWIV) gegründet. Das Budget speist sich aus Einzahlungen der Kanzleien ( 2000 bis 5000 €) und EU-Geldern.

Auseinanderdriften

Über diese Plattform werden nicht nur Klienten serviciert, sondern auch Rechtsfragen gemeinsam analysiert. Letztlich gehe es gegen ein „sinnloses Auseinanderdriften der Rechtsstrukturen" in diesen Ländern, erklärt Lansky. Die Länder entwickeln sich zwar getrennt, gemeinsame Rechtsstrukturen gebe es aber weiterhin. Es gehe darum, den Binnenhandel der Staaten zu erleichtern, erklärt Lansky. „Das wollen wir durch Preise und Kongresse fördern."

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr KMU in Osteuropa…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien deluxe

  • beigestellt
    deluxe: Bildschön

    Fotografen definieren Schönheit

    deluxe

    Marc Baptiste

Dossiers auf Wirtschaftsblatt.at

>Europameister

Wo Österreichs Unternehmen in Europa führend sind