
|
Dialog-backdrop Ganzger &Lansky gründet Netzwerk in Ex-JugoslawienDie österreichische Rechtsanwaltskanzlei ist künftig in sämtlichen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens vetreten Wien. Die Wiener Anwaltskanzlei Ganzger & Lansky hat ein Anwaltskanzleinetzwerk in den ex-jugoslawischen Ländern gegründet. Konkret spannt sich das Kanzleinetzwerk über Serbien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Slowenien, Kosovo, Montenegro und Mazedonien. Ganzger & Lansky stoßen damit auf einen Markt vor, den österreichische Kanzleikonkurrenten wie etwa Hübner & Hübner, CHSH, DLA Piper oder CMS Reich-Rohrnig schon vorher betreten haben (das WirtschaftsBlatt berichtete). Den Vorwurf, dass das Netzwerk von Ganzger & Lansky etwas spät komme, kontert Gabriel Lansky auf Anfrage des WirtschaftsBlatt: „Wir sind in vier der Länder bereits seit längerer Zeit geschäftlich tätig und bauen auf altgewachsenen Strukturen." Jetzt sei das Netzwerk erweitert worden. Es umfasse die besten Kanzleien des jeweiligen Landes. Die Suche nach diesen habe in den neuen Ländern ein Jahr gedauert. Weiters meint Lansky, er halte nichts von Franchise-Modellen, wie sie die österreichischen Kollegen teilweise verfolgen. „Deshalb ist man nicht zwangsläufig gut im Land vernetzt", sagt der Anwalt. Gleichzeitig haben die Kanzleien einen Europäischen Wirtschaftsinteressensverein (EWIV) gegründet. Das Budget speist sich aus Einzahlungen der Kanzleien ( 2000 bis 5000 €) und EU-Geldern. Auseinanderdriften Über diese Plattform werden nicht nur Klienten serviciert, sondern auch Rechtsfragen gemeinsam analysiert. Letztlich gehe es gegen ein „sinnloses Auseinanderdriften der Rechtsstrukturen" in diesen Ländern, erklärt Lansky. Die Länder entwickeln sich zwar getrennt, gemeinsame Rechtsstrukturen gebe es aber weiterhin. Es gehe darum, den Binnenhandel der Staaten zu erleichtern, erklärt Lansky. „Das wollen wir durch Preise und Kongresse fördern." mehr KMU in Osteuropa…
|
Alle NachrichtenAktualisieren
NEWSTICKERDossiers auf Wirtschaftsblatt.at |
Kommentare… Kommentar hinzufügen…