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Dialog-backdrop Gewinneinbruch bei kleinen Betrieben in RumänienDie politische Instabilität und die Wirtschaftskrise führen zu Einbrüchen bei den rumänischen KMU. Bukarest. Die Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in Rumänien haben heuer schwer unter der Krise und den politischen Turbulenzen im Land gelitten. Dies geht aus einer Studie der Vereinigung von Klein- und Mittelbe- trieben in Rumänien (CNIPMMR) und dem Forschungsinstitut CultMarket Research hervor, bei der hunderte Betriebe befragt wurden. Demnach sind die Umsätze der Unternehmen durchschnittlich um 58,8 Prozent eingebrochen, die Gewinne um 66,7 Prozent. Nur 17,1 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Umsätze heuer jene des Vorjahres übertreffen werden. Knapp ein Viertel rechnet mit einer stabilen Entwicklung gegenüber 2008. Am härtesten wurden Handel, Industrie und Bau getroffen - diese Branchen beklagen sogar einen Umsatzrückgang von 70 Prozent. Fast genauso hoch (66,7 Prozent) ist der Anteil jener, die Einbußen beim Gewinn erwarten. „Rund sechs von zehn KMU verzeichneten einen Rückgang von Umsatz, Gewinn und Verkauf. Zwei von zehn konnten ihre Zahlen auf dem Niveau des Vorjahres halten, während ebenfalls zwei von zehn über Zuwächse berichteten", sagt Ovidiu Nicolescu, Präsident der KMU-Vereinigung. Kosten reduzieren Die Betroffenen sehen zwei Hauptursachen für diese Entwicklung: die politische Instabilität im Land (55,3 Prozent) und die Krise (44,3 Prozent). Im operativen Geschäft kämpfen die Unternehmen insbesondere mit den Zahlungsverzögerungen der Kunden (68,9 Prozent) sowie der mangelnden Nachfrage (52,6 Prozent) und den Währungsschwankungen (45,2 Prozent). Im Kampf gegen die Krise setzen die Unternehmen vor allem auf Kostenreduktion in der Verwaltung und das Streichen von Investitionen. mehr KMU in Osteuropa…
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