
|
Dialog-backdrop Marzek Etiketten steckt in Integration von Ukraine-TochterGute Aussichten auf dem ukrainischen Markt ortet der Etikettenhersteller Marzek. Möllersdorf/Dnjepropetrowsk. Johannes Wareka ist fleißig am Integrieren des im März 2009 erworbenen ukrainischen Etikettenproduzenten Pechatny Dvor. Insgesamt drei Jahre veranschlagt der Chef von Marzek-Etiketten, nach eigenen Angaben größter Etiketten-Produzent Österreichs, für die Integration der neu erworbenen Firma in der Ukraine. Ein Jahr ist bereits vergangen und es geht gut voran." Den für 2009 geplanten Umsatz von neun Millionen € konnte Wareka in der Ukraine zwar nicht erreichen, „wegen der starken Abwertung der lokalen Währung, Grywna". Aber das verdrießt Wareka nicht. Für 2010 plant er über den Umsatz von neun Millionen € noch hinauszuwachsen. Tiefe Krise spürbar Die Qualität der Produkte wurde angehoben, der Verkauf strukturiert. Die Früchte der Arbeit erntet Wareka teilweise schon. „Mengenmäßig haben wir in der Ukraine bereits 2009 mehr produziert." Und das, ohne die Arbeitszeit zu erhöhen. Und auch bei den internationalen Kunden habe sich die Akquisition positiv herumgesprochen. „Sie können nun günstig an unseren verschiedenen Standorten einkaufen". Elf Millionen € sollen 2009 bis 2011 in die drei Standorte (darunter auch Ungarn) investiert werden. Freilich geht auch die tiefe Krise in der Ukraine nicht spurlos an Marzek Etiketten vorbei. „Ukrainische Behörden lassen sich Zeit." Fühlbar werde das bei der verzögerten Auszahlung der Vorsteuerrückvergütung. „Wir importieren im Februar und März je eine große Maschine ins Werk in der Ukraine. Da ist Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen, die wir vorerst nicht zurückbekommen." Auf lange Sicht gebe es aber gute Perpektiven in der Ukraine. Eine davon sei der Zugang zum russischen Markt. "Wir sind nicht krisenanfällig. Auch wenn sich die Erträge nicht verbessern, kommen wir dank der drei Standorte und unserer Flexibilität nicht in die roten Zahlen." mehr KMU in Osteuropa…
|
Alle NachrichtenAktualisieren
NEWSTICKERDossiers auf Wirtschaftsblatt.at |
Kommentare… Kommentar hinzufügen…