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Dialog-backdrop Kalt-Warm-Platte rettet Umsatz für HöllerEine Buffetplatte, die sowohl kühlen, als auch heizen kann, soll zweites Standbein werden. Amstetten. Mit einer Erfindung beglückt das Amstettner Handelsunternehmen für Großküchen Josef Höller gerade die Welt und rettet damit gleichzeitig seinen Umsatz. Höller produziert eine Buffetplatte für Hotels und Gastronomieunternehmen in Eigenmarke, die sowohl kühlen als auch wärmen kann. Bisher waren dafür zwei Platten erforderlich. Vor drei Jahren begann Josef Höller an der Platte zu basteln, vor zwei Jahren hat die serienmässigen Produktion begonnen. 2009 konnten bereits 400 Stück der Kalt-Warm-Platten erzeugt werden, 2010 soll die Produktion auf tausend Stück gesteigert werden. Bisher hat der Amstettner 400.000 € in das Projekt investiert, mit Erfolg, der aber hart erarbeitet werden müsse, wie der Junior-Chef, Joachim Höller, dem WirtschaftsBlatt gegenüber betont. „Die Platten finden vor allem im asiatischen Raum Abnehmer." Stolz ist Höller auf eine exklusive Einladung im Mai in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo 40 deutsche, schweizer und österreichische Unternehmen dem Scheich ihre Produkte präsentieren dürfen. In Russland zertifziert In Osteuropa konnte Höller bisher in Krakau, Polen ein Hotel mit den Platten bestücken. In Bukarest, Rumänien steht die Ausstattung von Raststätten mit einem deutschen Partner vor der Realisierung. Gespräche gibt es auch für Hotels in Bulgarien. Für Russland werde die Kalt-Warm-Platte gerade zertifiziert, sagt Höller, ab Herbst soll der Markt mit einem Partner bearbeitet werden. Insgesamt sei der osteuropäische Markt riesieg, sagt Höller. Es gebe einen großen Aufholbedarf an vier und fünf Sterne Hotels, „das ist genau unsere Klientel". Zweites Standbein Bisheriges Standbein seit 20 Jahren ist der Handel mit Küchengeräten für Großküchen. Höller kauft diese in den USA an und vertreibt sie in Österreich. Der Umsatz 2009 betrug 1,6 Millionen €. Laut Höller ein Anstieg gegenüber 2008. Zu verdanken sei das der Kalt-Warm-Platte, die stark exportlastig ist. „Ohne die wären wir im Minus", gesteht der Junior-Chef. mehr KMU in Osteuropa…
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