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Dialog-backdrop Miraplast ist mit neuland Award in CEE auf VormarschGroße Vorteile durch die EU-Mitgliedschaft einzelner CEE-Länder ortet Geschäftsführer Markus Brunnthaler. Er ist sich sicher: Miraplast wird in Osteuropa weiter wachsen. Würmla. Den neuland Award der niederösterreichischen Regionalagentur Ecoplus gab es für Miraplast zwar in der Kategorie Unternehmensnachfolge, das beachtliche Engagement in CEE war allerdings Bedingung für den Preis. Im Jahr 1995 hat Miraplast eine 100-prozentige Tochterfirma in Ungarn gegründet. Den ungarischen Markt bearbeitet das Unternehmen mithilfe von Handelspartner jedoch bereits seit Ende der 80iger Jahre. „Erst 1995 wurde die Firmengründung durch eine Änderung im ungarischen Gesellschaftsrecht möglich", erklärt Neo-Geschaftsführer Markus Brunnthaler im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt. Heute unterhält Miraplast ein eigenes ungarisches Produktionswerk mit ungarischen Mitarbeitern. „Wir kämpfen aber immer noch mit der Bürokratie, da tickt der Osten einfach noch anders", sagt Brunnthaler. Insgesamt seien die CEE-Märkte aber sehr wichtig - auch im Vergleich mit dem Exportanteil nach Deutschland und in die Schweiz. 18 Prozent des Umsatz erwirtschaftet Miraplast in Osteuropa, die ungarische Firma ausgenommen. In der der Slowakei, in Rumänien und Bulgarien arbeitet das Unternehmen mit Handelspartnern - die tschechische Tochter wurde vor zwei Wochen aufgelöst. Der tschechische und slowenische Markt wird nun von Wien aus betreut. Und: „Wir werden weiter wachsen", so Brunnthaler. EU, Euro und Schengen Entscheidend ist dabei weniger die Größe, sondern die Kaufkraft eines Marktes. Einen besonderen Vorteil ortet Brunnthaler in der EU-Mitgliedschaft eines Landes: „Der EU-Rechtsrahmen ist wichtig. Zudem haben Schengen und der Euro uns geholfen", sagt der Geschäftsführer. mehr KMU in Osteuropa…
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