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Geschäftschancen bei Solarthermie

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von Patrizia Reidl | 08.02.2010 | 12:01

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Geschäftschancen bei Solarthermie

Solarthermieanlagen sollen in Südosteuropa sowie in Moldawien und der Ukraine Fuss fassen.

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Auf eine erfolgreiche Implementierung von Solarthermie in Südosteuropa hofft Richard Zweiler, Geschäftsführer von Güssing Energy Technologies

Güssing. Solarthermieanlagen zur Warmwasseraufbereitung sind in Österreich und Griechenland weit verbreiteter als in den meisten südosteuropäischen Ländern. Damit sich das ändert, läuft derzeit ein EU-gefördertes Projekt, an dem sich die Güssing Energy Technologies beteiligt. Güssing im Burgenland gilt als Vorreiter punkto erneuerbare Energie (Stichwort: Energieautarkie).

„Ziel des Projekts ist es, ein Szenario zu schaffen, das eine erfolgreiche Implementierung von Solarthermie in Südosteuropa plus Moldawien und Ukraine ermöglicht", sagt Richard Zweiler, Geschäftsführer von Güssing Energy Technologies.
Das schöne an dem Projekt: Die Geschäftschancen für österreichische Unternehmen. „Angestrebt sind u.a. Wirtschaftspartnerschaften", erklärt Zweiler, „etwa, dass ein Installateur Zweigstellen in den betreffenden Ländern eröffnet oder dass Unternehmen Teile für Solarthermieanlagen liefern, die in der ersten Phase gebraucht werden."

Vorbild Griechenland

Griechenland gilt als Vorbild bei Solarthermie. Grob geschätzt werden dort 40 Prozent aller Neu-Installationen für Warmwasser mit Solar versehen. Die größten Hürden für Solarthermie in den betreffenden Ländern seien noch fehlende Förderungen, mangelndes Wissen und Kontrolle. Auch Amortisationszeiten von zehn bis 25 Jahren seien derzeit zu lange.

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