von Patrizia Reidl | 08.02.2010 | 12:03
Steirer sind Osteuropa-Drehscheibe
BA Bachler sieht große Chancen für Solarenergie, u.a. in Rumänien.
Die deutsche PAW, führend im Bereich Armaturen, wickelt ihr CEE-Geschäft über BA Bachler ab
Gröbming/Wien. Einmal mehr nutzt ein deutsches Unternehmen Österreich als Drehscheibe für die Expansion am osteuropäischen Markt. Über die BA Bachler GmbH im steirischen Gröbmig betreut einer der führenden europäischen Hersteller für Armaturen, die deutsche PAW in Hameln, seit Jänner die Märkte der Länder in Südosteuropa.
„Während andere sich durch die Krise stärker auf den Westmarkt konzentrieren, gehen wir den antizyklischen Weg und wollen das unglaubliche Potenzial heben, das bei erneuerbaren Energien in Südosteuropa liegt", sagt Herbert Bachler, Chef der BA Bachler zum WirtschaftsBlatt.
Fokus Südosteuropa
Bachler glaubt, dass etwa Rumänien aufgrund von Förderungen und starkem Lobbying für Solarenergie in den nächsten Jahren interessant wird. „Freilich muss man erst investieren und hoffen, dass die Rechnung aufgeht", gibt sich Bachler realistisch. Mit PAW bearbeitet Bachler das umliegende Ausland seit vielen Jahren. Jetzt soll der Fokus stärker auf Südosteuropa gelegt werden. Einige Ostländer seien in den vergangenen Jahren zweistellig gewachsen, sagt Bachler. Bachler kommt aus der Installateursbranche, ist seit 17 Jahren selbstständig und erzeugt teilweise in Eigenregie Hydraulikteile für thermische Solaranlagen.
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