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Dialog-backdrop Österreicher in Sotschi: Kämpfe vor der HaustürNur wenige Kilometer von der georgischen Kampfzone Abchasien entfernt, bauen österreichische Unternehmen die Infrastruktur für Olympia 2014. Der russisch-georgische Konflikt findet vor der Haustür der Olympia-Stadt Sotschi statt. Der Austragungsort für die Winterspiele 2014 ist nur 20 Kilometer von der Grenze zur georgischen Region Abchasien entfernt, wo diese Woche ebenfalls heftige Kämpfe stattfanden. Olympia 2014 soll für viele österreichischen Unternehmen bekanntlich ein Riesengeschäft werden, da die Olympiastadt und die Austragungsstätten erst aus dem Boden gestampft werden müssen. Ein Unternehmen, das sich jede Menge Aufträge erwarten darf, ist die Strabag. Sie hat erst vor kurzem eine Order im Wert von 60 Millionen Euro für den Ausbau des Sotschi-Flughafens „Adler" erhalten. Die Konzernzentrale in Wien hat sich natürlich vor Ort erkundigt. Fazit für Konzernsprecher Christian Ebner: Business as usual. Die Arbeiten am Flughafen seien trotz der Kampfhandlungen in Georgien ohne Unterbrechung fortgeführt worden. „Nur die Grenzkontrollen würden natürlich verschärft." Ein Ärgernis für die georgischen Arbeiter, die die Strabag auf ihrer Großbaustelle beschäftigt. Ansonsten berichtet Ebner, zeigen sich die russischen Strabag-Manager in Sotchi unaufgeregt. Der Konflikt ist schließlich 16 Jahre alt. Der Aufbau der olympischen Sportwettstätten sei jedenfalls nicht in Gefahr, sagt Ebner. Asamer sieht keine Gefahr für Sotschi Das sieht auch Manfred Asamer, Chef des öo. Baustoffriesen Asamer so. Die Asamers haben in Sotschi gerade ein Betonwerk errichtet und erwarten sich weitere Aufträge. "Es ist natürlich unangenehm, wenn in unmittelbarer Nähe Kampfhandlungen stattfinden, wenngleich unser Business dadurch nicht beeinträgtigt wurde", sagt Asamer. Er äußert die Hoffnung, dass jetzt auf poltischer Ebene der Konflikt endgültig beigelegt wird. „Keine besorgniserregenden News" aus Sotchi sind diese Woche auch beim Kommunikationschef des Seilbahnspezialisten Doppelmayr eingelangt. Doppelmayr ist bereits intensiv in der Region um Sotchi tätig. Konkret geht es dabei um Seilbahnsysteme im Skigebiet Krasnaja Poljana, wo unter anderem 2014 die Langlaufbewerbe stattfinden sollen. Besonders unter der Lupe hat man die Situation bei der AUA. Die Fluglinie hat bis Sonntag ja die Flüge in die georgische Hauptstadt Tiflis aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Nach Sotschi fliegt die AUA seit 2. April - und zwar drei mal die Woche. AUA.Sprecher Michael Braun: „Für Sotschi galt und gilt keine Gefährdung. Ein Problem war aber die Destination Eriwan. Diese wird in der Regel über georgisches Gebiet angeflogen. Hier musste man über die Türkei ausweichen."
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