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Dialog-backdrop Kreditschulden in Russland steigenImmer mehr Schuldner in Russland können ihre Kredite nicht rechtzeitig zurückzahlen. Unter Druck stehen Autoindustrie, Metallurgie, Retailsektor und Holzbranche.
Moskau. Nach Angaben der Zentralbank haben russische Banken derzeit etwa 19,3 Billionen Rubel (440 Milliarden €) Kredit an Unternehmen und Bürger vergeben. Doch immer mehr Kredite werden nicht rechtzeitig zurückgezahlt. Der Anteil der Verspätungen oder Ausfälle ist bei den korporativen Krediten auf 4,5 Prozent gestiegen. Ausgebremst Auf 9,5 Prozent haben sich die Kreditschulden der russischen Autobauer zum 1. Juni 2009 (neuere Zahlen hat die Zentralbank noch nicht) addiert. Das ist deutlich über dem Durchschnitt. Erschreckend ist auch das Tempo, mit dem die Schulden steigen: Innerhalb von zwei Monaten haben die Ausfälle bei den Ratenzahlungen um über 60 Prozent zugenommen. Doch die Situation bleibt kritisch: Ein halbes Dutzend Autoproduzenten, darunter auch der russlandweit größte Fahrzeughersteller AvtoVaz, ist wegen Absatzstaus in den erzwungenen Sommerferien. Wenn die Verkaufszahlen nicht anspringen, wird es schwer, aus den Schulden zu kommen. Der Automobilsektor sei „wie ein schwarzes Loch", bekennt Strutschinewski, alles Geld, was der Staat hineingepumpt hat, ist ohne sichtbare Wirkung verschwunden. Problematisch ist die Situation auch für die Bereiche Metallurgie, Holz, Bau und Retail. Vor der Krise haben sich Retailer und Bauunternehmer eifrig mit Krediten versorgt, um aggressiv zu expandieren. Doch die Geschäfte laufen nicht, die Schulden wachsen schnell. Die niedrigen Preise für Holz und Metalle treiben Firmen aus diesen Branchen in die Schuldenfalle. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Osteuropa…
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1 Kommentar
Ihr Der-Osten-ist-super-Jubelkommentar, Manni?
Von Gast: Gast: Alexander Barti am 04.08.2009 um 09:12
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