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UniCredit denkt an Zukäufe in Osteuropa

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15.10.2009 | 15:42

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UniCredit denkt an Zukäufe in Osteuropa

UniCredit will weiter in Mittel- und Osteuropa wachsen, schließt daher neue Akquisitionen nicht aus. Dies berichtete Federico Ghizzoni, UniCredit-Vorstand verantwortlich für Osteuropa, bei einem Besuch in Moskau. "Im Moment gibt es keine konkreten Pläne, man kann jedoch Akquisitionen in einem für uns derart strategischen Raum nicht ausschließen. Wir werden Wachstumsgelegenheiten je nach der Situation in jedem einzelnen Land überprüfen und entscheiden, wo wir investieren wollen", erklärte Ghizzoni.

Der Vize-Geschäftsführer der UniCredit, Roberto Nicastro, betonte, die BA CA-Mutter werde nach Ende der Krise ihr Filialennetz in Russland ausbauen. Derzeit gibt es 120 UniCredit-Filialen im ganzen Land. In Russland zählt UniCredit 3.500 Mitarbeiter und 680.000 Kunden. UniCredit ist gemessen an den Gewinnen, die im Vorjahr 2,5 Milliarden Euro betragen haben, Russlands stärkste Bank, .

UniCredit überprüft den Russland-Einstieg der auf Internet-Banking spezialisierten Tochter Fineco. "Es wird sich um den ersten Versuch handeln, Internet-Banking nach Russland zu bringen. Bisher gibt es in diesem Land keine Banken, die in diesem Bereich aktiv sind. Wir sind sicher, dass Fineco auch in Russland wie bereits in Italien Erfolg haben könnte", meinte Ghizzoni. Finecos Einstieg in Russland war bereits vor einigen Monaten geplant, das Projekt war jedoch wegen der Krise eingefroren worden.

(APA)

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