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Dialog-backdrop Kälte-Notstand in Bukarest und VarnaSchuld an der Malaise ist wieder einmal Russland - diesmal allerdings nicht Lieferant Gazprom, sondern eine sibirische Kaltwetterfront, die den Verbrauch erhöht hat. 31 Tote, gesperrte Straßen und gestrichene Bahnverbindungen - eine sibirische Kaltwetterfront hat seit Tagen Rumänien und Bulgarien im Griff. Temperaturen von bis zu 35 Grad unter null und Probleme mit der Versorgung mit Erdgas haben dazu geführt, dass die rumänische Regierung nun offiziell den Notstand erklären musste. Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist der tägliche Gasverbrauch um 30 Prozent auf 83 Millionen m3 angestiegen, rechnen die Behörden in Bukarest vor. Dem gegenüber stünde eine verfügbare Gasmenge von rund 65 Millionen m3. "Angesichts der Tatsache, dass höhere Importe unmittelbar zu höheren Endpreisen führen würden, müssen wir das vorhandene Gas rationieren", sagt Staatssekretär Tudor Serban. Das bedeute weniger Gas für die Industrie. Die Priorität liege auf der Erzeugung von Wärme für die Haushalte. Das rumänische Energienotstandsgesetz ist erst knapp drei Jahre alt und wurde als direkte Folge der Streitigkeiten zwischen Gas-Lieferant Russland und Transitland Ukraine beschlossen. Es sieht ein dreistufiges Maßnahmenpaket vor: Zunächst müssen alle internen Reserven ausgeschöpft werden. Als Stufe zwei folgt dann - wie jetzt der Fall - die Reduktion der Lieferungen an die Industrie. Sollte die Krise weiter anhalten, müssten die kalorischen Kraftwerke in letzter Folge von Gas auf Öl umrüsten - eine kostspielige Maßnahme. Auch Varna friert Mit der Kälte hat auch die bulgarische Stadt Varna zu kämpfen. In der Schwarzmeer-Metropole wurde ebenfalls der Notstand ausgerufen - allerdings nicht wegen etwaiger Energie-Engpässe, sondern aufgrund von gesundheitlichen Bedenken. So bleiben die Schulen seit der vergangenen Woche geschlossen. Auch einige Flugverbindungen zwischen Varna und der Hauptstadt Sofia wurden gestrichen. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Osteuropa…
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1 Kommentar
Und da wird bei uns gejammert, weil es mal ein wenig niedrigere Temperaturen hat,
als normal. Bei uns bleiben wenigstens die Gaslieferungen nicht aus. Und die öffentlichen Verkehrsmittel können auch mehr oder weniger ungehindert fahren. Einzig die Autos machen Probleme, aber das schadet ja auch nicht, wenn diese CO2 Schleudern mal stillstehen
Von Gast: Gast: Martha am 28.01.2010 um 14:18
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