Krajbanka vor der Abwicklung
Lettland. Die Krajbanka ist ein Fall für das Konkursgericht, meint KPMG Baltics nach der Prüfung der Rettungspläne.
Riga. Die Krajbanka ist nicht mehr zu retten. Die Rettungspläne sind laut Masseverwalter nicht umsetzbar, nun droht ein Anschlusskonkurs. Zu diesem Schluss kommt der Konkursverwalter KPMG Baltics nach Prüfung der vorliegenden Rettungspläne und empfiehlt der Finanz- und Kapitalmarktkommission (FKTK) die Einleitung des Konkursverfahrens. Keiner der Vorschläge habe alle Kriterien erfüllt, teilte KPMG Baltics mit.
Zu den Kriterien zählten unter anderem ausreichende Investitionen zur Sicherstellung der Liquidität, Neustrukturierung der Gläubigerforderungen und ein langfristiger Unternehmensplan.
Die Krajbanka war nach dem Zusammenbruch der litauischen Mutter, der Bankas Snoras, in Schwierigkeiten geraten. Von beiden Banken sollen die Besitzer Millionenbeträge auf ausländische Privatkonten unter anderem auch nach Österreich verschoben haben und dadurch den Zusammenbruch verursacht haben.
(APA)
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