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96 Milliarden im Koffer - Italien freut sich auf Rekordstrafe

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von Micaela Taroni | 15.06.2009 | 17:11

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96 Milliarden im Koffer - Italien freut sich auf Rekordstrafe

Schmuggler wollten Staatsanleihen im Wert von 96 Milliarden € in die Schweiz bringen und scheiterten an der Grenze. Nun laufen in Italien die Ermittlungen auf Hochtouren.

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Rom. Die Ermittlungen laufen in Italien auf Hochtouren , um einen gewaltigen Schmuggelskandal zu klären: Mit Staatsanleihen im Wert von rund 96 Milliarden € im Koffer sind zwei japanische Schmuggler bei der Ausreise in die Schweiz an der Grenze festgenommen worden.

2,5 Prozent des BIP
Noch unklar ist, ob die Papiere echt oder gefälscht sind. Sollten die Anleihen echt sein, droht den Schmugglern eine Strafe von bis zu 38 Milliarden €, über die sich der italienische Staat freuen kann - das wären immerhin fast 2,5 Prozent des italienischen BIP. Das könnte den Schuldenstand des Staates nicht unerheblich verringern. Es ist nämlich verboten, Beträge über 10.000 € in Nicht-EU-Länder auszuführen, ohne sie beim Zoll anzugeben.
Bei den Papieren handelt es sich um zehn sogenannte Kennedy-Bonds zu je einer Milliarde Dollar (715 Millionen €) und 249 US-Staatsanleihen mit einem Nennwert von je 500 Millionen Dollar (rund 358 Millionen €).

„Was die Echtheit der Kennedy-Bonds angeht, haben wir noch Zweifel, aber die US-Staatsanleihen im Wert von rund 358 Millionen € scheinen glaubwürdig. Sie sind aus Filigranpapier von ausgezeichneter Qualität", erklärte Oberst Rodolfo Mecarelli von der italienischen Finanzpolizei.
Außerdem liege den Papieren eine umfangreiche Bankdokumentation im Original bei. Die Prüfung der Wertpapiere ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Guardia di Finanza ermittle zusammen mit dem amerikanischen Geheimdienst. Mecarelli zufolge hat der italienische Zoll bisher gefälschte Wertpapiere mit maximal bis zu einer ­Milliarde Dollar Wert aufgestöbert. Laut Bloomberg hat die "Guardia di Finanza" den Fall an die US- Börsenaufsicht (SEC) weitergeleitet. Die Bezeichnung "Kennedy" scheine unter den US-Bonds nicht vorzukommen. Außerdem hätten Bonds in dieser Höhe 1934 - dem nach Bloomberg angeblichen Ausgabe-Datum der Wertpapiere - wohl kaum existiert, hieß es weiter. Man erwarte eine Antwort "binnen weniger Tage". Sollten die gefundenen Papiere jedoch echt sein, wären die beiden Japaner die viertgrößten Gläubiger der USA.

Doppeltener Boden
Die Beamten hatten die Papiere bei einer Routine-Kontrolle am 3. Juni unter einem doppelten Boden in einem Koffer entdeckt. Die im Zug reisenden Schmuggler, zwei Japaner von über 50 Jahren, hatten die Papiere bei der Zollkontrolle nicht angegeben. Die japanische Botschaft in Rom bestätigte die Festnahmen.

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5 Kommentare

Anleihen gefälscht

Laut Meldung von heute 20.6. 9:00 im Teletext sind die Papiere gefälscht

Von Gast: Gast: Anleihen am 20.06.2009 um 09:16

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Re: Der Berlusconi wird sich auf über gefälschte Werte freuen!

In diesem Fall ist die Verwertung sicher gestellt!

Von Gast: Gast: ET am 22.06.2009 um 16:35

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Es kann doch nicht so schwer sein die Echtheit zu überprüfen.

Soviele Milliardenpapiere sind ja nicht im Umlauf bzw. muss ja nachvollziehbar sein woher die leute über 134 Mrd. Dollar haben.
Die liegen ja nicht so rum.

Von Gast: Gast: Ceeit am 16.06.2009 um 10:34

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The World’s Billionaires (Forbes Magazine)

hat auf Platz 1 Bill G. mit 40 Milliarden US$, gibt es doch heimliche Reiche? Oder steckt ein Staat dahinter, obwohl -die kammen aus Italien, ob sie dort die Papiere günstig bekommen haben?

Von Gast: Gast: zweifler am 16.06.2009 um 00:32

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Re: Mafia

nein die japanische mafia......die italienische macht 100 Mrd euro im jahr. Wird in der Schweiz gewaschen und an der Börse angelegt. Viele grosse Unternehmen gehören bereits der mafia.

Von Gast: Gast: rsender am 17.06.2009 um 21:17

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