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Miese Noten für die deutschen Manager

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27.12.2009 | 15:18

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Miese Noten für die deutschen Manager

IT- Dienstleister Manfred Niedner befragt mit seiner Firma MC IT Solutions GmbH zweimal jährlich rund 1000 deutsche Manager zu den Tops und Flops ihrer Zunft. Erstmals schafft es Deutsche Bank-Boss auf den ersten Rang. Ernüchternd allerdinsg seine "Bestnote", es ist eine "Drei" nach deutschem Schulsystem.

dpa

Josef Ackermann ist Siger der Studie "Manager nach Noten", allerdings nur mit einem "Befriedigend"

Wer ist der beste Manager unter den wichtigsten Konzernlenkern in Deutschland? Niedner bittet mit seiner Firma MC IT Solutions GmbH in Wiesbaden zweimal im Jahr 1.000 deutsche Führungskräfte um deren Meinung über die Chefs der wichtigsten Konzerne des Landes.

Diesmal wurde erstmals Josef Ackermann, Vorstandsvositzender der Deustchen Bank, auf den ersten Platz der Studie "Manager nach Noten" gewählt.
Schlusslicht des Rankings ist erneut Allianz-Chef Michael Diekmann mit der Note 4,1.

Ein "Befriedigend" genügt dem "Primus"

Wie kritisch deren Arbeit betrachtet wird, zeigt Ackermanns absolute Note - eine 3,0. Die Befragten bescheinigten ihm, dass er die Deutsche Bank gut durch die Finanzkrise manövriert, sich in Krisenzeiten öffentlich nicht versteckt und sich dem Versuch der Politik widersetzt habe, zu viel Einfluss auf die Entscheidungen der Wirtschaft zu gewinnen.

"Interessant ist, dass Ackermann bei unseren früheren Befragungen eher auf den hinteren Plätzen gelandet ist", sagte Niedner. Dies zeige, dass das Image von Vorstandsvorsitzenden durchaus rasch wandelbar sei.
Ackermann verdrängte VW-Chef Martin Winterkorn auf den zweiten Platz des Rankings. Auf Rang drei folgt Linde-Chef Wolfgang Reitzle, der laut Niedner bei allen bisherigen Befragungen Spitzenplätze erzielte.

Schlusslicht Diekmann

Am anderen Ende der Tabelle findet sich zum zweiten Mal in Folge Allianz-Chef Michael Diekmann wieder. Er erhielt die Gesamtnote von 4,1. Zusammen mit Ackermann sei Diekmann zwar das Aushängeschild der deutschen Finanzbranche, sagte Niedner. "Der Chef der Allianz hat es jedoch versäumt, sichtbar zu sein und damit in schwierigen Zeiten für Vertrauen zu werben." Den vorletzten Platz teilen sich Dieter Zetsche von Daimler und Telekom-Chef René Obermann. Beide erhielten eine 3,7.
Im Mittelfeld tummeln sich ohne große Veränderungen im Vergleich zur Juni-Befragung unter anderem Jürgen Hambrecht von BASF, Wolfgang Mayrhuber von Lufthansa sowie der Chef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, Peter Löscher von Siemens und Norbert Reithofer von BMW.

(ekh/n-tv)

 

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1 Kommentar

Zweifel?!

Hm, ich wage zu zweifeln:
Woher kommen diese 1.000 deutsche Führungskräfte eigentlich?
Wie repräsentativ ist diese Menge?
Wo kann man Einsicht erhalten in die zugrundeliegenden Daten?
Nach welchen Kriterien wurde "benotet"?
Wer hat diese Analyse erstellt?

Von Gast: Gast: gast2501 am 25.01.2010 um 13:13

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