von Agenturen/past | 10.02.2012 | 11:54
Harry Potter spricht über Geld
Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe läßt sein Vermögen von Mama und einem Finanzberater verwalten. Investiert wird in Immobilien und Briefmarken.
Daniel Radcliffe hat dank der Hauptrolle in den Harry Potter-Filmen finanziell ausgesorgt.
Daniel Radcliffe braucht kein Geld, um zur Arbeit motiviert zu werden. Der 22-jährige Schauspieler ist dank seiner Rolle in der Harry Potter-Filmreihe millionenschwer. Er beteuert aber, dass er kaum einen Gedanken an sein Vermögen verschwendet. "Ich bin sehr dankbar für das Geld und ich schätze mich sehr glücklich, dass ich es habe", sagt er im Interview mit der britischen Zeitung The Independent.
Scheiß-drauf-Geld
Ein motivierender Faktor in seinem Leben ist sein Reichtum allerdings nicht "Geld ist nicht das, was mich antreibt - wahrscheinlich weil ich es habe", sagt Radcliffe. Wegen seiner finanziellen Unabhängigkeit könne er sich aber etwas erlauben, das nicht vielen Schauspielern in seinem Alter möglich ist: "Ich habe das Glück, dass ich nicht arbeiten muss, um Geld zu verdienen, sondern mir Rollen aussuchen kann, die mich interessieren. Der britische Schausspieler und Produzent Gary Oldman nennt das Scheiß-drauf-Geld!"
Mama kümmert sich um Finanzen
Sein Geld lässt Radcliffe indes von seiner Mutter und seinem Finanzberater verwalten. "Sie investieren es weise - in Immobilien und Dinge, von denen ich keine Ahnung habe", enthüllt er. "Manchmal kriege ich eine Nachricht, in der so etwas steht wie: 'Briefmarken! Du musst in Briefmarken investieren, das ist der neuste Trend!' Dann sage ich nur: 'OK, dann kauft Briefmarken.'"
Harry Potter bezaubert Time Warner
Der Zauberlehrling füllt nicht nur seine eigenen Taschen sondern auch die des US-Medienkonzerns Time Warner. Dank des starken Film- und TV-Geschäfts konnte der Medienkonzern das schwächelnde Zeitschriftengeschäft ausgleichen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Angesichts gleichzeitig gestiegener Kosten stieg der Überschuss minimal auf 773 Millionen Dollar. Auch im Gesamtjahr wuchs Time Warner. Von dem Medienkonzern stammen Kassenschlager wie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes".
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