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Madonna verschenkt neues Album gegen einen Deal

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von APA/AFP | 10.02.2012 | 13:00

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Madonna verschenkt neues Album gegen einen Deal

Vertrieb. Business über Umwegrentabilität und Mischkalkulation: Die US-Pop-Diva verschenkt ihr Album MD.N.A. - zuvor muss ein Konzert-Ticket zum saftigen Vollpreis gekauft werden, erst dann gibt es das Gratisalbum - vorest nur in den USA.

EPA/Mitchell

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: MAdonna hat Anfang der Woche bei der Super-Bowl in Indianapolis aufgegeigt. WEnige Tage nach dem Football-Finale lockt sie die Konzertbesucher nun mit einem besonderen Zuckerl zu ihrer Tournee

Zitiert

Madonna - über die Kritik der zu hohen Ticketpreise

Die Leute geben dauernd 300 Dollar für verrückte Dinge wie Handtaschen aus.

Zitiert

Madonna

Also arbeitet das ganze Jahr, kratzt euer Geld zusammen und kommt zu meiner Show. Ich bin es wert.

New York. US-Popdiva Madonna (53) verschenkt ihr neues Album "M.D.N.A" - aber nur an Fans, die Tourneekarten für ihre Konzerte in den USA kaufen, heißt es in einer Mitteilung auf ihrer Webseite. Die sind allerdings nicht ganz billig: Die Tickets im Yankee-Stadium in New York kosten beispielsweise laut "New York Post" vom Donnerstag zwischen 139,50 und 359,50 Dollar (105 bis 270 Euro). Das Album ist dagegen für nur 17,99 Dollar zu haben und soll weltweit am 26. März erscheinen.

Kritk wegen hoher Konzertpreise

Madonna hatte vor kurzem in einem Interview mit dem US-Magazin "Newsweek" Beschwerden wegen der hohen Konzertpreise zurückgewiesen. "Fangt halt schon mal an, zu sparen. Die Leute geben dauernd 300 Dollar für verrückte Dinge wie Handtaschen aus. Also arbeitet das ganze Jahr, kratzt euer Geld zusammen und kommt zu meiner Show. Ich bin es wert." In Österreich gastiert Madonna im Rahmen ihrer Welttournee am 29. Juli im Wiener Ernst Happel Stadion.

Madonna-Stalker flüchtete aus Psychiatrie

Wenig erfreulich für die Pop-Diva ist die Flucht eines aufdringlichen Fans, der aus der Pycahtrie geflohen ist. Der als gefährlich geltende 54-Jährige entkam der Klinik in Norwalk südöstlich von Los Angeles nach Polizeiangaben bereits am Freitag vergangener Woche. Der Stalker war 1996 zu zehn Jahren Haft verurteilt und nach dem Gefängnis in die Klinik eingewiesen worden. Nach einer kurzzeitigen Entlassung wurde er im vergangenen Juli erneut festgenommen.

Die Polizei erklärte, der Mann sei "hochgradig psychotisch" wenn er seine Medikamente nicht nehme, und habe zudem "gewalttätige Tendenzen".

Der Stalker hatte Madonna damals damit gedroht, ihr "die Gurgel durchzuschneiden", wenn sie ihn nicht heiratet. Er kletterte zudem über die Mauer vor der Villa des Popstars in Hollywood. Dabei wurde er von einem Leibwächter durch zwei Schüsse verletzt. In dem Prozess hatte Madonna später ausgesagt, sie habe sich von ihrem hartnäckigen Bewunderer sogar schon im Schlaf verfolgt gefühlt und Albträume gehabt.

 

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