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Black & Decker bringt Mitgift in Werkzeug-Ehe ein

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03.02.2010 | 17:44

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Black & Decker bringt Mitgift in Werkzeug-Ehe ein

Kurz vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem Wettbewerber Stanley Works erholt sich das Geschäft beim Werkzeug-Hersteller Black & Decker. "Die Verkäufe im Quartal haben unsere Erwartungen übertroffen", sagte Konzernchef Nolan Archibald am Mittwoch in Towson (US-Bundesstaat Maryland). Der Umsatz fiel im Schlussquartal 2009 nur noch um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar (930 Mio. Euro), nachdem er zwischenzeitlich um fast ein Drittel eingebrochen war.

Der Gewinn schrumpfte um vergleichsweise moderate 22 Prozent auf knapp 40 Mio. Dollar. Ohne die Kosten für den Zusammenschluss wäre Black & Decker sogar ein Ergebnisplus gelungen. Das Management hatte wegen der Krise harte Einschnitte vorgenommen.

Black & Decker profitiere von den weltweit leeren Lägern, die wieder aufgefüllt werden müssten, sagte Archibald. Im laufenden Jahr rechnet er mit einer moderaten Erholung. Angesichts der anstehenden Fusion verzichtete er aber auf eine konkrete Prognose.

Black & Decker hatte sich im November mit Stanley Works auf einen Zusammenschluss geeinigt. Das 4,5 Mrd. Dollar schwere Geschäft ist bereits der vierte Anlauf der Industrie-Ikonen für eine Ehe. Für Druck sorgten die Immobilien- und Wirtschaftskrise, die beide schwer getroffen hat. Der etwas kleinere Rivale Stanley Works schluckt bei dem mit Aktien finanzierten Geschäft den fast 100 Jahre alten Hersteller Black & Decker. Der neue Konzern Stanley Black & Decker sieht sich als Weltmarktführer bei Werkzeugen mit rund 8,4 Mrd. Dollar Umsatz.

Bei dem Zusammenschluss sollen bis zu 4.000 der mehr als 40.000 Stellen wegfallen. Den Konzern führen soll Stanley-Chef John Lundgren. Sein Kollege von Black & Decker, Archibald, steht künftig an der Spitze des Verwaltungsrats und kontrolliert das Management. Aktionäre und Wettbewerbshüter müssen der Fusion noch zustimmen.

(APA/dpa)

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