von Thomas Jäkle | 09.05.2010 | 11:54
Microsofts Spürnase für neue Geschäftsideen
Start-up - Christian Maranitsch macht Innovationen profitabel
Upgrade in neue Sphären: Christian Maranitsch nimmt künftig verheißungsvolle Produkte unter die Lupe
Wien. Personalrochade bei Microsoft Österreich: Christian Maranitsch, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Österreich, bekommt ein Upgrade und wechselt auf das internationale Parkett. Maranitsch war zuletzt Leiter der Abteilung Öffentlicher Sektor.
Als „Director Incubation Sales" wird er sich in der Region Westeuropa um Projekte kümmern, die aus der Entwicklungsphase heraus in profitable Geschäftsmodelle umgesetzt werden sollen. „Wir suchen für neue Produkte und Entwicklungen, für die es bisher bei Microsoft noch keine Geschäftsmodelle gibt, entsprechende Vertriebsmodelle", sagt Maranitsch im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt. 70 Prozent dieser Produkte stammen derzeit aus eigener Forschung, 30 Prozent von Zukäufen.
Maranitsch wird dabei ein Team von insgesamt 60 Mitarbeitern in zwölf Ländern Europas von Wien aus steuern.
Vor seinem Eintritt bei Microsoft Österreich vor sechs Jahren war der 48-jährige Wiener zwei Jahre Geschäftsführer bei Apple Österreich, davor mehrere Jahre bei Hewlett-Packard, Compaq und Nixdorf.
Suchen für Bing
Zu den neuen Produkten zählen sowohl Eigenentwicklungen als auch Projekte von Start-up-Firman. Im Fokus stehen Produkte für Microsofts Suchmaschine Bing, Produkte für Sprachdienste sowie Internetdienste, die im Techjargon Cloud Computing genannt werden. Sein Augenmerk gilt im Besonderen auch der heimischen IT-Entwickler-Community.
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