von Leo Himmelbauer | 07.02.2012 | 12:07
Schrotthändler Scholz bietet bei erster Anleihe 8,5 Prozent
Finanzierung. Das deutsche Familienunternehmen Scholz will über eine Anleihe bis zu 150 Millionen € einnehmen. Erste und Raiffeisen sind bei der Transaktion dabei.
Oliver Scholz
Die Scholz Gruppe, mit 7500 Mitarbeitern und 4,5 Milliarden € Umsatz einer der grössten Schrotthändler Europas, begibt erstmals eine Unternehmensanleihe. Das hatte Geschäftsführer Oliver Scholz bereits anklingen lassen. Am Dienstag wurde die Emission in einer Aussendung angekündigt. Die fünfjährige Anleihe soll bis zu 150 Millionen € (Stückelung 1000 €) einbringen, hat eine Verzinsung von 8,5 Prozent, kann ab 15. Februar gezeichnet werden und wird an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an der Wiener Börse notieren. Die Ausgabe der Anleihe wird voraussichtlich zum 8. März erfolgen.
Joint Bookrunner der Emission sind die Erste Group und die Raiffeisen Bank International, als Joint Lead Manager fungieren Berenberg Bank und Close Brothers Seydler Bank AG.
Laut Scholz-Finanzchef Parag-Johannes Bhatt wird der Nettoerlös zur Refinanzierung verwendet. Der strategische Fokus der Gruppe liegt weiterhin auf der Festigung der Marktposition und dem organischen Wachstum. "Wir haben schon immer die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben, um damit neue, profitable Märkte zu erschließen" sagt Oliver Scholz. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der asiatischen Märkte bestünden dort weitere Wachstumsperspektiven.
Kommentare… Kommentar hinzufügen…