Fiat fährt mehr Gewinn ein - auch Tochter Ferrari gibt Gas
Der italienische Autobauer Fiat hat das zweite Quartal 2011 mit einem Gewinnwachstum von über 22 Prozent abgeschlossen und legt bei der Prognose nach.. Ferrari konnte den Gewinn ebenfalls um mehr als 20 Prozent steigern.
Im zweiten Quartal betrug der Fiat-Gewinn 375 Millionen Euro - um 22,1 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010, teilte der Konzern am Dienstag mit. Der Umsatz des Turiner Autobauers stieg ohne seine amerikanische Tochter Chrysler im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 10 Milliarden Euro.
Die positiven Ergebnisse sind vor allem den guten Leistungen bei den Töchtern Maserati und Ferrari zuzuschreiben. Zusammen mit dem US-Partner Chrysler, bei dem die Italiener einen 53,5-prozentigen Anteil halten, betrug der Konzernumsatz 13,2 Mrd. Euro.
Jahresprognose angehoben
Wegen des starken Quartalsergebnisses hob Fiat seine Jahresprognose für 2011 an. Der mit Chrysler fusionierte Konzern werde bis Ende des Jahres einen Nettogewinn von 1,7 Mrd. Euro und einen Umsatz von mehr als 58 Mrd. Euro erreichen, teilte Fiat am Dienstag mit. Die Schulden sollen bis zum Jahresende stabil zwischen 5,0 und 5,5 Mrd. Euro liegen.
Ferrari beschleunigt deutlich
Der zur Autogruppe Fiat gehörende Sportwagenhersteller Ferrari erzielte im zweiten Quartal 2011 ein deutliches Gewinn- und Umsatzwachstum. Der Umsatz kletterte im Zeitraum zwischen April und Juni um 20,4 Prozent auf 589 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010, teilte der Mutterkonzern Fiat am Dienstag mit. Der Handelsgewinn stieg von 77 Mio. auf 82 Mio. Euro.
Im zweiten Quartal wurden 1.886 Autos abgesetzt, das sind 16,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Die USA bestätigten sich als stärkster Markt Ferraris mit 487 gelieferten Boliden im zweiten Quartal. Positiv entwickelte sich der Markt für Ferrari auch in China, Hongkong und Taiwan mit 225 gelieferten Autos, doppelt so viele als im Vergleichszeitraum 2010.
(APA/ekh)
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