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Nachgefragt: Keine Konsequenzen für Österreich

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von Edith Lackner | 22.02.2012 | 00:32

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Nachgefragt: Keine Konsequenzen für Österreich

Interview. Christoph Schultes, Analyst Erste Bank, über die Auswirkungen der TNT-Übernahmeschlacht.

bloomberg

WirtschaftsBlatt: Herr Schultes, hat die TNT-Übernahmeschlacht Auswirkungen auf den heimischen Postmarkt?

Christoph Schultes:
Das Hauptgeschäft der österreichischen Post ist mit zwei Dritteln das Briefsegment. Pakete machen nur ein Drittel aus. Außerdem ist die Österreichische Post aufgrund des 50-Prozent-Anteils der ÖIAG kein Übernahmeziel.

Österreich bleibt also gänzlich unberührt?

Natürlich ist es für Aktionäre gut zu sehen, dass es ein Markt ist, auf dem es Fantasie für Übernahmen gibt. Man konnte das ja an den Kursbewegungen beobachten. Europaweit gab es einen Aufwärtstrend bei Logistikern.

Und Österreich gilt für internationale Anbieter nicht als interessantes Pflaster?

TNT war mit Redmail schon einmal in Österreich. Ich glaube nicht, dass die noch einmal einsteigen.

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