Schwere Maschinen verdoppeln Fiat Industrial-Gewinn
LKW. Der von der Autosparte abgespaltene Konzern Fiat Industrial hat im Jahr 2011 seinen Nettogewinn auf 701 Mio. Euro verdoppeln können und damit die Prognosen übertroffen. Vor allem das LKW-Geschäft mit Iveco entwickelte sich sehr gut.
Kann guten Gewissens Flagge zeigen
Im Jahr 2010 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 378 Mio. Euro verzeichnet. In seinem ersten Lebensjahr als börsennotiertes Unternehmen konnte Fiat Industrial alle Ziele übertreffen, teilte Fiat in einer Presseaussendung am Dienstag mit. Der Konzern, zu dem die Nutzfahrzeugsproduzenten Iveco und CNH zählen, schloss das Jahr 2011 mit einem 13,8-prozentigen Umsatzwachstum auf 24,3 Mrd. Euro.
Die Verschuldung des Konzerns sank gegenüber Ende 2010 von 1,9 Mrd. Euro auf 1,2 Milliarden. Die Liquidität des Konzerns stieg von 5,7 Mrd. Euro am 31. Dezember 2010 auf 7,3 Milliarden. Das Unternehmen will Dividende im Wert von insgesamt 240 Mio. Euro ausschütten.
Fiat Industrial rechnet mit positiven Resultaten auch im laufenden Jahr. Der Umsatz sollte auf 25 Mrd. Euro klettern und die Nettoverschuldung auf eine Milliarde Euro sinken, berichtete der Konzern. Die Mailänder Börse reagierte positiv auf die erfreulichen Resultate von Fiat Industrial und auf die nach einem robusten Schlussquartal angehobene Umsatzprognose. Die Aktie des Konzerns legte um 3,21 Prozent auf 7,73 Euro zu.
Im vierten Quartal steigerte der Konzern den Umsatz dank florierender Geschäfte mit Lastwagen der Marke Iveco um 15 Prozent auf 6,82 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Einmalereignissen legte um mehr als ein Drittel auf 395 Mio. Euro zu.
(APA)
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