Spaniens Banken brauchen 50 Milliarden Euro
Die spanischen Banken sollen nach dem Willen der Regierung ihr Kapital stärken, um sich für Zwangsversteigerungen und Problemkredite im Immobilienbereich zu wappnen.
Die Geldhäuser sollten 50 Mrd. Euro an zusätzlichen Geldern aufbringen, teilte das Wirtschaftsministerium des Euro-Staates am Donnerstag mit. Zudem müssten die Kreditinstitute ihre Rückstellungen für problematische Vermögenswerte auf bis zu 80 Prozent erhöhen. Für die Bankenreform werde kein staatliches Geld benötigt. Die Probleme des spanischen Bankensystems gehen auf eine Kreditschwemme für Baugesellschaften im Zuge eines Immobilienbooms zurück. Als die Blase platzte, gerieten auch die Geldhäuser in Schwierigkeiten.
(Reuters/ekh)
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