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Dialog-backdrop Standard & Poor's: "Ratings sind nicht richtig oder falsch"Die Ratingagentur S&P will sich nicht für möglicherweise falsche Ratings haftbar machen lassen. Deutschlandchef Torsten Hinrichs gesteht indes Fehler im Zuge der Finanzkrise ein. Die Ratingagentur Standard & Poor's will sich nicht für möglicherweise falsche Bonitätsnoten haftbar machen lassen. "Ratings sind nicht richtig oder falsch. Sie sind in ihrer Gesamtheit konsistent angewandt oder nicht", sagte Deutschlandchef Torsten Hinrichs in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. "Ratings sind eine Meinung zu zukünftigen Ereignissen. Dass diese Meinung relativ treffsicher ist, weisen wir in Studien nach. Ob diese Meinungen in fünf Jahren zutreffen oder nicht, kann nach unserer Ansicht keine Haftungsgrundlage sein." Europas Politiker wollen die Macht der drei wichtigsten Häuser Standard & Poor's (S&P), Moody's und Fitch Ratings brechen. Die Ideen reichen von der Schaffung einer europäischen, quasi staatlichen Agentur, bis hin zu Prüfungen durch Kreditversichererer. "Der Idee einer europäischen Ratingagentur stehen wir ganz offen gegenüber: Je mehr Meinung an den Markt kommt, umso besser für Investoren", sagte Hinrichs. Ratings am Pranger S&P gesteht Fehler ein Hinrichs betonte, Ratings seien keine exakte Wissenschaft, obwohl sie der einzige global verfügbare Maßstab für Bonität seien: "Da ist die Diskussion derzeit fehlgeleitet: Wer meint, A-Ratings können nie ausfallen, B kann ausfallen und C wird ausfallen hat nicht verstanden, was Ratings sind und was Ratings wollen." mehr Unternehmen…
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