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Dialog-backdrop Datenmaulwurf ließ Steuerfahnder aus der ganzen Welt antretenWährend Liechtenstein deutsche Behörden zunehmend offensiv beschuldigt, meldet das "Wall Street Journal", dass die Behörden der kleinen Steueroase mit einem nun involvierten Datenlieferanten und Erpresser bereits vor sechs Jahren Bekanntschaft gemacht haben - und ihn wieder laufen ließen.
Die brisanten Daten, die nun zahlreichen deutschen Steuersündern zum Verhängnis werden könnten, haben offenbar eine kompliziertere und bewegtere Vergangenheit als bisher angenommen. Die nunmehr in deutscher Hand befindlichen Daten stammen aber nach Angaben des "Wall Street Journal" aus eine anderen Quelle. Wie die Zeitung unter Berufung auf die Steuerbehörde in Liechtenstein berichtet, ist Heinrich Kieber (für ihn gilt die Unschuldsvermutung), ein ehemaliger Beschäftigter der LGT Gruppe, die Quelle der Daten. Und dieses Wissen existiert in Liechtenstein offenbar bereits seit längerem. Kannte Liechtenstein die Datenquelle? Der Liechtensteiner Staatsbürger war demnach nach dem Jahr 2000 in einen Fall von Immobilienbetrug verwickelt. Im Zuge der Ermittlungen drohte Kieber, sensible Daten über tausende von Kunden der LGT-Bank zu veröffentlichen, sollte er keine neue Identität samt Pass erhalten. Ein Deal, auf den die Behörden in Liechtenstein laut "Wall Street Journal"-Artikel zwar nicht eingingen, allerdings wurde Kieber 2004 unter Aufrechterhaltung der Beschuldigungen auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden waren demnach der Meinung, Kieber habe alle Daten an die LGT zurückgegeben. Eine Vermutung, die wohl allzu blauäugig gewesen sein dürfte. Heute geht man davon aus, dass Kieber, der derzeit in Australien vermutet wird, die Daten weiter verwendet hat. Es dürfte sogar einen regelrechten "Beauty Contest" gegeben haben. Kieber soll die Daten in den letzten eineinhalb Jahren Steuerbehörden auf mehreren Kontinenten inklusive den USA angeboten haben. Die deutschen Behörden haben mit einem Kaufpreis von geschätzten 4,2 Millionen Euro offenbar den "Zuschlag" erhalten. In Liechtenstein hält man sich zu diesen konkreten Angaben bedeckt. Die LGT bestätigt lediglich, dass die Daten der LGT Treuhand AG 2002 gestohlen wurden und der dafür verantwortliche Mitarbeiter nicht mehr im Unternehmen ist. Gleichzeitig dürfte die LGT bereits seit letztem Sommer über die Versuche informiert sein, dass die Daten "versilbert" werden sollten. Staatsbesuch der besonderen Art Pikanterie am Rande: Zu Mittag ist der Liechtensteiner Regierungschef Otmar Hasler zu einem bereits länger geplanten Besuch in Berlin eingetroffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits angekündigt, mit Hasler über die Vermeidung von Steuerbetrug mit Hilfe von Banken des Fürstentums zu sprechen. In Deutschland ist jedenfalls zu hören, dass die Steuerbehörde noch mehrere Wochen lang Hausdurchsuchungen vornehmen will. (ekh) Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Wirtschaftspolitik…
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1 Kommentar
DER FALL HEINRICH KIEBER UND WELCHE ROLLE SPIELT www.CONFIDENTIAL-BUSINESS.com !
Welche Rolle spielen die Consulter von www.CONFIDENTIAL-BUSINESS.com ?
Zu diesem Thema gibt es mehrere zuverlässige Quellen, aus denen man die Informationen schöpfen kann, dass der Aufenthaltsort von Heinrich Kieber einem bestimmten, gut informierten Personenkreis, bekannt ist. Noch verschweigt dieser Personkreis, der im Auftrage des vermögenden Establishments tätig sein soll, den Aufenthaltsort von Rudolf Kieber. Will man noch abwarten, bis das Fürstentum Liechtenstein, bzw. die LGT Bank, ein Kopfgeld in Millionenhöhe aussetzt?
Telefonische Anfragen beantwortet man bei CONFIDENTIAL-BUSINESS.com nicht, sondern verweist lediglich auf eine Pressemitteilung: http://www.confidential-business.org/index.php?go=presse_aktuell_de
Auch die ‚Macher’ dieser Webseite http://www.eugen-von-hoffen.com/ hüllen sich in beharrliches Schweigen. Email Anfragen werden nur global beantwortet.
Von Gast: Gast: Aufpasser am 24.03.2008 um 11:23
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