
|
Dialog-backdrop Öl wird wohl nie wieder so günstig sein wie jetztDas ist das Fazit einer Studie der Experten der Erste Group, das davon ausgeht, dass die Ära des "Cheap Oil" sich trotz des derzeit vergleichsweise günstigen Preises dem Ende entgegen neigt. Der Einstieg erscheint damit jetzt umso verlockender.
Für den Umstand, dass sich das Zeitalter des "Cheap Oil" endgültig dem Ende entgegen neigt, führen die Experten der Erste Group gleich mehrere Argumente ins Feld. "Die einfach und kostengünstig abzubauenden Reserven sind langsam ausgebeutet", ist sich etwa Erste Group-Ölanalyst Ronald Stöferle sicher. Der Preis des politischen Öls Ein oft unterbewerteter Aspekt ist auch die Tatsache, dass sich ein immer größerer Teil der weltweiten Förderung in der Hand staatlicher Ölkonzerne liegt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Ölpreis noch stärker als bisher als politisches Argument genutzt wird und nicht durch mehr oder weniger freie Preisbildung zustande kommt. Die Wahrscheinlichkeit für wieder steigende Ölpreise wird nach Ansicht der Experten auch von einer volkswirtschaftlichen Beobachtung gestützt. Eine Expansive Geldpolitik wirkt demnach historisch gesehen erfahrungsgemäß meist als Preistreiber für den Ölpreis. Die Milliarden der Zentralbanken im Gefolge der Finanzmarktkrise könnten damit einen deutlichen Sprung beim Ölpreis mit verantworten. Vor exponentiellem Preiswachstum? Dämpfend könnte 2009 und 2010 noch die gedämpfte Nachfrage in Folge der weltweiten Konjunkturabschwächung wirken. Doch trotz einem Nachfragerückgang von jeweils rund einem Prozent im laufenden Jahr und 2010 rechnen die Erste Group-Experten mit einem Durchschnittspreis von rund 55 Dollar je Fass bereits 2009. "Es besteht beim aktuellen Preisniveau ein äußerst attraktives Chancen/Risikoverhältnis" für einen Einstieg in Öl, so die Konklusio von Ronald Stöferle. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Wirtschaftspolitik…
|
Top-Artikel Wirtschaftspolitik Int.
"Notfalls wird der Euro auch ohne Griechenland überleben"Schuldenkrise. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht in... KeywordsGefundene OrteGefundene Personen |
4 Kommentare
Warme Luft
Diese Studie verbreitet genau so warme Luft wie jene Studien und "Experten"-Meinungen, die noch vor kurzem von einem anhaltend hohen Ölpreis jenseits der 120$ - Marke fantasiert haben.
Von Gast: Gast: Hannes am 18.02.2009 um 19:50
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten
Die Story...
...hören wir schon seit zwanzig Jahren. De facto und inflationsbereinigt war der Anstieg mehr als gering.
Wenn alternative Antriebe einen Marktanteil von 20% haben (Horizont 2010 - 20), werden sich die Monopolisten darum reißen, uns das Öl aufzudrängen.
denn sonst können sie es selber saufen...
Von Gast: Gast: schwarzepest am 17.02.2009 um 18:11
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten
Re: Öl wird bald out
ab 2020 wird kein Auto mehr mit Benzin oder Dieselantrieb gebaut. Das selbe in grün bei Heizungen. Kaum jemand wird es sich in Zukunft noch mit Öl warm machen. Fazit: Konstanter Ölpreis jenseits der 100 Dollar/Barrel ist absolut unrealistisch!
Von Gast: Gast: Tomischek am 18.02.2009 um 11:03
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten
Re: ein Ausblick
gibt es denn wirklich jemanden der meint das das Oel mittelfristig billiger wird ???? und was ist 2020 ??? "scherzkeks".... , sehr vage , dass hiesse die Mechanismen eines Marktes zu ignorieren ...........
Von Gast: Gast: lustig am 18.02.2009 um 09:25
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten