Der Dollar ist als Leitwährung langfristig bedroht
Diese Aussage kommt von keinem Greingeren als dem derzeitigen Hüter des US-Dollar, Ben Bernanke. In diesem Zusammenhang ortet der US-Zentralbankchef die langfristige Stabilität des Haushalts als einen der kritischsten Punkte der US-Finanzpolitik.
Der US-Dollar könnte nach Einschätzung von US-Zentralbankchef Ben Bernanke langfristig seine Stellung als weltweite Leitwährung verlieren. "Es gibt keine unmittelbare Bedrohung für den Dollar", sagte er am Donnerstag (Ortszeit) vor dem Finanzdienstleistungs-Ausschuss des Repräsentantenhauses in Washington. Wenn die USA aber nicht ihr Haushaltsdefizit unter Kontrolle brächten, "gefährdet das den Dollar". Die langfristige Stabilität des Haushalts sei "der kritischste Punkt" in dieser Angelegenheit, hob er hervor.
Staaten wie China und Russland fordern seit längerem, den Dollar als einzige weltweite Leitwährung abzulösen. Sie haben große Teile ihrer Währungsreserven in Dollar angelegt. Damit sind sie von der Haushalts- und Finanzpolitik der USA stark abhängig.
(APA/AFP)
Kommentare… Kommentar hinzufügen…