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IWF-Chef: Starker Yuan für internationalen Ausgleich nötig

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16.11.2009 | 06:45

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IWF-Chef: Starker Yuan für internationalen Ausgleich nötig

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat China zu einer Aufwertung seiner Währung aufgefordert. Ein starker Yuan gehöre dazu, wenn die Volksrepublik die Kaufkraft ihrer Bürger stärken, den heimischen Konsum steigern und Anreize für eine Umorientierung der Investitionen geben wolle, hieß es in einem Redetext des IWF-Chefs für eine Finanzkonferenz am Montag in Peking. Eine Aufwertung zuzulassen sei der Weg, auf dem China zur Linderung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte beitragen könne.

Der Streit über die chinesische Währungspolitik überschattet auch den viertägigen Antrittsbesuch von US-Präsident Barack Obama, der am Montag in Shanghai begann. Die Regierung in Peking kontrolliert den Wert ihrer Währung. Ein niedriger Kurs verbilligt die chinesischen Exporte, beispielsweise in die USA. Handelsungleichgewichte wie das zwischen dem Importriesen USA und der stark exportgetriebenen Wirtschaft der Volksrepublik gelten als Hemmschuh für die Erholung der Weltwirtschaft von ihrer größten Krise seit mehr als 70 Jahren.

(APA/Reuters)

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