US-Wirtschaft wird nicht neuerlich in die Rezession rutschen
US-Finanzminister Timothy Geithner gibt sich überzeugt davon, dass die US-Wirtschaft der Rezesion entkommen ist. Allerdings wird der Aufschwung holprig und langsam ausfallen.
Der US-Wirtschaft droht nach Ansicht von Finanzminister Timothy Geithner kein neuerliches Abgleiten in die Rezession. Die Wahrscheinlichkeit sei derzeit geringer als zu irgendeinem Zeitpunkt im vergangenen Jahr, sagte Geithner am Sonntagabend dem Sender ABC News. Der Aufschwung werde allerdings holprig und langsam ausfallen.
Geithner widersprach zudem Befürchtungen, wonach das aufgeblähte Haushaltsdefizit dazu führen könnte, dass die USA ihre Bonitätsnote AAA verlieren. "Das wird diesem Land niemals passieren", sagte der Finanzminister. Die Ratingagentur Moody's hatte vorige Woche davor gewarnt, dass das bisher schwache Wachstum der US-Wirtschaft und die angespannten Staatsfinanzen die Bewertung gefährdeten. Geithner sagte dagegen, die Konjunktur erhole sich definitiv.
Auch Präsident Barack Obama erklärte in einem Interview mit dem Sender CBS, die Wirtschaft habe "die Kurve gekriegt". Im vierten Quartal 2009 hatte das Wachstum in den USA im Jahresvergleich sechs Prozent betragen. Die größte Volkswirtschaft der Welt war im Zuge der Kreditkrise in die Rezession abgerutscht.
(APA/Reuters)
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