von Agenturen/ekh | 29.07.2010 | 14:59
Irak zahlt Milliarden an Kriegsreparationen
Der Irak leidet noch immer unter den Spätfolgen des Langzeit-Diktators Sadam Hussein. Bisher mussten Kuweit für den Überfall auf das Land und die daraus resultierenden Zerstörungen 31 Milliarden Dollar überwiesen werden, 52 Milliarden sollen es werden.
Der Irak hat bisher 31 Milliarden Dollar (23,9 Milliarden Euro) der UNO überwiesen, um für die im ersten Golfkrieg von 1990-1991 verursachten Schäden in Kuwait aufzukommen, wie die UNO am Donnerstag mitteilte. Kuweit stehen nun noch rund 23 Milliarden Dollar zu. Insgesamt hatte eine UNO-Kommission nach der vorübergehenden Besetzung Kuweits durch die irakischen Armee unter Saddam Hussein Klagen in der Höhe von 52 Milliarden Dollar zugelassen.
Die UNO zahlte am Donnerstag weitere 650 Millionen Dollar an Kläger aus Kuweit aus. Solche Auszahlungen aus dem 1995 geschaffenen Entschädigungsfonds tätigt die UNO zwei- bis dreimal pro Jahr.
Zur Entschädigung der vorwiegend kuweitischen und saudi-arabischen Kläger sind die irakischen Ölexporte mit einer fünfprozentigen Jahressteuer belastet.
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