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EU verschiebt Griechenland-Treffen - China die EU-Hilfe

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03.02.2012 | 15:29

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EU verschiebt Griechenland-Treffen - China die EU-Hilfe

Am Montag wird entgegen ursprünglicher Planungen doch kein Treffen der Finanzminister der Eurogruppe in Brüssel stattfinden. Gleichzeitig bremst China die Hoffnungen auf eine rasche Hilfe für den Euro.

EPA

Wie am Freitag aus Ratskreisen verlautete, werde es am Montag zu keinem entsprechenden Treffen kommen. Ein Ersatztermin war am Freitag noch unbekannt.
Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hatte am Dienstag nach dem EU-Gipfel ein bisher nicht geplantes Treffen der Finanzminister der Eurogruppe in Brüssel angekündigt. Im Mittelpunkt sollte die Lage in Griechenland in Zusammenhang mit dem angepeilten Schuldenschnitt der privaten Gläubiger und das griechische Spar- und Stabilisierungsprogramm, hieß es.

Die Verhandlungen mit den Banken über einen Schuldenschnitt und das neue Spar- und Stabilisierungsprogramm laufen in Athen auf Hochtouren. Private Gläubiger sollen auf einen Großteil ihrer Forderungen gegenüber Athen verzichten, um dem hoch verschuldeten Euroland wieder auf die Beine zu helfen.

China steigt auf die Bremse

China hat gleichzeitig Hoffnungen auf eine schnelle Hilfe in der europäischen Schuldenkrise gedämpft. In einem Kommentar zum Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in China schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag: "Wegen der Komplexität muss China eingehende Untersuchungen anstellen, bevor es konkrete Schritte verkündet."
Es müsse klug gehandelt werden, um die Auswirkungen nachvollziehbar zu machen. "Ansonsten würde das Rettungsgeld, das aus den nationalen Devisenreserven stammt, nicht seinen richtigen Platz finden", schrieb die Staatsagentur. "Schlimmer noch: Es könnte Klagen der heimischen Öffentlichkeit entfachen."

Finanzierungen seien ohnehin nur eine Seite der Geschichte. "Um aus der Krise zu marschieren, sind Sparmaßnahmen entscheidend, während Maßnahmen zur Ankurbelung des Wachstums auch nötig sind", hieß es in dem Kommentar.

(APA/dpa/ekh)

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Doris & John Naisbitt: China heute & morgen, Bild: WB/Peroutka

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